Salzgitter. Eine Scheune in Salzgitter stand in der Nacht lichterloh in Flammen. Das Feuer griff auf die Nachbargebäude über. Es besteht Einsturzgefahr.

Mehrere Anwohner riefen in der Nacht zu Dienstag gegen Mitternacht die Feuerwehr in Salzgitter-Lobmachtersen in die Friedrichstraße. Eine Scheune hatte Feuer gefangen. Die Feuerwehr sah die Flammen aus dem Dachstuhl der Scheune bereits auf der Anfahrt, wie Einsatzleiter Martin Mann vor Ort berichtete. Über die Schadenshöhe und die Brandursache konnten jedoch auch gestern noch keine Angaben gemacht werden. Das für den Fall zuständige Fachkommissariat 1 aus Salzgitter hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Einsatzkräfte prüften zunächst, ob sich noch Menschen oder Tiere in der Scheune oder Nachbargebäuden aufhielten. Als dem nicht so war, begannen sie umgehend mit den Löscharbeiten. Durch die enge Bebauung, griff das Feuer auf die Nachbargebäude, darunter eine Garage, Fahrzeuge sowie eine Scheune mit Wohnräumen, über. „Ganze Giebelfassaden sind eingebrochen“, teilte Mann vor der Einsatzstelle mit. Auch im Gebäude selbst gab es mehrere Einstürze. „Wir sind noch nicht in der Wohnung gewesen, den Zustand können wir zurzeit noch nicht feststellen, weil das Gebäude sicherlich auch in diesen Bereichen einsturzgefährdet ist“, so Mann.

Der Einsatz, zu dem mehr als 90 Einsatzkräfte ausrückten, zog sich bis in die Mittagsstunden des Dienstags fort. Laut Gesamteinsatzleiter Simon Rebel wurden immer wieder einzelne Glutnester entdeckt. Verletzte gab es keine. Die Tatortgruppe der Polizei Salzgitter wurde zur Spurensuche alarmiert. Am Einsatz beteiligt waren neben der Berufsfeuerwehr unter anderem sechs Ortswehren. Die einsturzgefährdete Scheune ist abgesperrt.

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