Braunschweig. Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig verliert 0:1 gegen Greuther Fürth. So bewertet unsere Redaktion den Auftritt der Löwen.

Eintracht Braunschweig verliert trotz Feldüberlegenheit mit 0:1 gegen Greuther Fürth. Den Franken reicht ein diskutabler Elfmeter zum Sieg, weil die Braunschweiger Zweitliga-Fußballer ihre Chancen nicht nutzen. Die Noten zum Spiel:

Ron-Thorben Hoffmann: Der Schlussmann musste fast gar nicht eingreifen und hatte keine Chance, sich auszuzeichnen. Beim Fürther Elfmeter tauchte er in die falsche Ecke ab. Note: 3

Robert Ivanov: Der finnische Innenverteidiger agierte weitgehend wach und abgeklärt. In Durchgang 2 arbeitete er mutig im Aufbauspiel mit. Er gewann 71 Prozent seiner Zweikämpfe, kein anderer Spieler auf dem Platz kam an diesen Wert heran. Note: 2

Ermin Bicakcic: Der Abwehr-Routinier klärte viele Szenen kompromisslos und wurde von seinen Teamkollegen immer wieder gesucht. Bei der Szene, die zum Elfmeter führte, ist ihm kein Vorwurf zu machen. Note: 2,5

Eintracht Braunschweigs Außenverteidiger mit Licht und Schatten gegen Fürth

Hasan Kurucay: Der Türke spielte einen Traumpass auf Johan Gómez, war in den Zweikämpfen aber zu oft zweiter Sieger. Die Fürther spielten viel über seine linke Seite. Am Ball machte er es als Decarli-Vertreter aber ordentlich. Note: 3,5

Marvin Rittmüller: Licht und Schatten beim zuletzt starken Außenverteidiger. Er schlug einige passable Flanken, wirkte in einigen Szenen aber zu hektisch. Note: 4

Robin Krauße: Als alleinige Sechs bekam der Mittelfeldspieler diesmal ordentlich zu tun. Die Gäste waren präsent im Zentrum. Krauße ackerte, kämpfte, biss, war aber fehlerhafter unterwegs als zuletzt. Note: 4

Anton Donkor: Blasser Auftritt des Außenverteidigers. Er blieb bei seinen Vorstößen zu oft hängen. Steigerte sich in der Schlussphase. Note: 4,5

Fabio Kaufmann: Der Einsatz stimmte beim Deutsch-Italiener wie so oft. Er war in der Anfangsphase einer der aktivsten Braunschweiger, war zwischenzeitlich aber abgetaucht. Note: 3,5

Thorir Helgason: Die Leistungskurve des Isländers hatte eigentlich nach oben gezeigt, doch der Samstag war ein Schritt zurück. Gegen den Ball war es okay, doch der Achter trug kaum etwas zum Spiel mit Ball bei. Note: 5

Gómez emsig, Sané phlegmatisch – Eintracht Braunschweigs Offensive hätte mehr zeigen müssen

Johan Gómez: Der US-Amerikaner hätte Eintracht in Führung bringen müssen, schoss Fürths Torwart Jonas Urbig aber frontal an. Er blieb ansonsten Braunschweigs aktivster Offensivspieler, auch als er nach mehreren Wechseln zurückgezogen spielte. Doch viele Aktionen gerieten zu wenig zielstrebig. Note: 3

Sidi Sané: Der Stürmer hatte sich seine Startelf-Berufung mit einer passablen Leistung in Hamburg verdient. Doch diesmal war wenig von ihm zu sehen. Sein Spiel geriet zu körperlos und zu phlegmatisch. Vergab die Chance zur Führung nach einer Kaufmann-Vorlage durch schlechtes Stellungsspiel. Note: 5

Von der Bank kommt bei Eintracht Braunschweig zu wenig gegen Fürth

Maurice Multhaup (40. für Helgason): Der Außenstürmer belebte das Eintracht-Spiel, gab die meisten Torschüsse ab (4), versemmelte aber in der Nachspielzeit mit einem zu scharfen Schuss die Gelegenheit auf den Ausgleich. Note: 3,5

Jannis Nikolaou (46. für Sané): Eintracht hatte auch dank seiner Hereinnahme nach der Pause mehr Zugriff im Mittelfeld. Einige seiner Pässe brachten aber seine Mitspieler in Bedrängnis. Der Kapitän gibt noch ein paar Rätsel auf. Note: 4,5

Keita Endo (66. für Krauße): Der Japaner spielte erstmals seit der 0:3-Niederlage gegen Elversberg. Hatte ein paar ordentliche Aktionen, doch sein Einfluss aufs Spielgeschehen blieb gering. Defensiv emsig unterwegs. ohne Note

Kaan Caliskaner (81. für Rittmüller): Kurzeinsatz ohne nennenswerte Szene. ohne Note

Florian Krüger (81. für Hasan Kurucay): Scherning brachte ihn für die Schlussoffensive. ohne Note

Eintracht Braunschweig - Greuther Fürth 0:1

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