Braunschweig. Eintracht Braunschweig kann im Zweitliga-Heimspiel gegen Greuther Fürth wohl auf die beiden angeschlagenen Akteure setzen.

Zwei Eintracht-Spieler zogen sich beim 1:2 in Hamburg Kopfverletzungen zu: Saulo Decarli rasselte mit seinem Teamkollegen Ron-Thorben Hoffmann zusammen, blieb ausgeknockt auf dem Boden liegen, rappelte sich dann zwar auf, musste aber dennoch noch vor der Pause vom Platz. Und Johan Gomez prallte kurz vor dem Ende mit HSV-Verteidiger Guilherme Ramos zusammen. Die Platzwunde des US-Amerikaners wurde zunächst mit einem Verband geflickt. Zwei Kopfverletzungen, zwei Sorgenkinder: Fürs Heimspiel gegen Greuther Fürth (Samstag, 13 Uhr, Eintracht-Stadion) sieht es bei beiden allerdings nicht so schlecht aus.

Hamburger SV - Eintracht Braunschweig 2:1

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    Benjamin Kessel ist bei Gomez sehr zuversichtlich, dass es für einen Einsatz gegen die Franken reicht. „Bei ihm steht einem Einsatz nichts im Wege“, sagt der Sportdirektor. Mit fünf Stichen war die Platzwunde des 22-Jährigen zu Wochenbeginn genäht worden. Im Training mischte er schon wieder mit.

    Saulo Decarli wollte nach seinem Knockout weiterspielen

    Beim Verteidiger dauert die Rückkehr ins Training noch etwas länger. „Hinter Saulos Einsatz steht noch ein kleines Fragezeichen“, sagt Kessel, der aber Zuversicht ausstrahlt. Decarli war am Freitagabend kurzzeitig außer Gefecht, daher greift ein Wiedereingliederungsprotokoll der Deutschen Fußball-Liga. Darin werden nach einer Kopfverletzung Bilder vom Hirn gemacht und mit Aufnahmen aus dem Sommer verglichen. Gibt es keine Abweichungen, kann der Spieler wieder ran. Decarli selbst wollte in Hamburg direkt wieder aufs Feld, musste aber ausgewechselt werden. „Dass Saulo weiterspielen wollte, zeichnet ihn aus“, sagt Kessel.