Südharz-Fusion: Wirtschaftsprüfer finden keine Überraschungen

Walkenried.  Die Kommunalen Beteiligungen von Bad Lauterberg, Bad Sachsa und Walkenried wurden analysiert. Einzelheiten der Prüfung werden nicht veröffentlicht.

Wegweiser an der Bundesstraße zu den drei möglichen Fusionspartnern Bad Lauterberg, Bad Sachsa und Walkenried.

Wegweiser an der Bundesstraße zu den drei möglichen Fusionspartnern Bad Lauterberg, Bad Sachsa und Walkenried.

Foto: Kjell Sonnemann / HK

Die Analyse ist erfolgt, große Überraschungen sind ausgeblieben: das Ergebnis der Wirtschaftsprüfer zu den Kommunalen Beteiligungen der Städte Bad Lauterberg und Bad Sachsa sowie der Gemeinde Walkenried im Rahmen der Sondierungsgespräche über eine mögliche Südharz-Fusion liegt vor. „Zusammenfassend kann man sagen, dass sicherlich die großen Überraschungen ausgeblieben sind, aber auch Herausforderungen für eine künftige neue Gemeinde aufgezeigt wurden. Ob diese durch die einzelnen Gemeinden gelöst werden könnten ist fraglich“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der drei Verwaltungschefs.

Die Wirtschaftsprüfer, die im Jahr 2019 mit der Aufgabe betreut wurden, haben hierbei die Stadtwerke Bad Sachsa GmbH, die Bädergesellschaft Bad Sachsa mbH, die Bad Sachsa Holding GmbH & Co.KG mit der Marketing Verwaltungsgesellschaft mbH und der Servicegesellschaft mbH, die Stadtwerke Bad Lauterberg im Harz GmbH und die Wasserwerk Gemeinde Walkenried GmbH analysiert. Nicht in Augenschein genommen wurde die Kläranlage der Gemeinde Walkenried, die aktuell von einer privaten Firma betrieben wird.

Gesellschaftsgeflecht soll neu organisiert werden

Die Empfehlung der Prüfer, das Gesellschaftsgeflecht neu und übersichtlicher zu organisieren, haben alle drei Räte bereits übereinstimmend in ihren Eckpunkten festgelegt, heißt es weiterhin in der Pressemitteilung. „Alle Gesellschaften haben sich in der Vergangenheit den Haushalten ihrer Kommunen angepasst und zu wenig in die Einrichtungen investiert. Sicherlich die Hauptursache für die aktuelle Situation“, fassen die drei Verwaltungschefs zusammen. Sie erklären weiterhin, dass der Bericht und die dazu erforderliche Mitarbeit der Gesellschaften ein weiteres Signal für den offenen Umgang miteinander und dem Streben der Verhandlungspartner nach gegenseitiger Transparenz seien.

„Einzelheiten der Prüfung und des Berichts werden nicht veröffentlicht und bleiben ausschließlich den Ratsmitgliedern und der Verwaltung vorbehalten“, heißt es abschließend in der Mitteilung.

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