Mountainbiker des SFC Harz-Weser sind im Harz unterwegs

Osterode.  Die zwölfköpfige Gruppe mit Teilnehmern mit und ohne Behinderung absolviert an drei Tagen drei anspruchsvolle Etappen in den Bergen.

Mountainbiker des SFC Harz-Weser bei der Harz-Ausfahrt.

Mountainbiker des SFC Harz-Weser bei der Harz-Ausfahrt.

Foto: Verein / SFC Harz-Weser

Mitte September startete die Radgruppe des SFC Harz-Weser nach 2018 zum zweiten Mal in ein Mountainbike-Wochenende. Zwölf Aktive starteten mit dem Rad in Osterode. Bei strahlend blauem Himmel führte die Route zunächst nach Herzberg. Durch das Siebertal erfolgte die Auffahrt in den Harz. Relativ wenig Wind, Temperaturen knapp unter 20 Grad – zum Radfahren optimale Bedingungen. Über den Rehberger Graben wurde der Oderteich erreicht und kurz vor Königskrug der letzte Anstieg gemeistert. Es folgte mit dem Trail entlang der Bode der Höhepunkt der 55 Kilometer langen Anreise nach Braunlage.

Am zweiten Tag machte sich die Gruppe auf den Weg in den Ostharz. Über anspruchsvolle Trails an den Schnarcherklippen und der Mauseklippe wurde Schierke erreicht. Über die Brockenstraße folgte die Auffahrt zum höchsten Punkt der Tagestour. Über den Glashüttenweg ging es anschließend hinab nach Drei Annen Hohne. An Arendsklint, dem Trudenstein und zum Kaffee am Hohnehof wurde die Tour mehrmals kurz unterbrochen. Über eine weitere lange Abfahrt folgte die Fahrt zum Königshütter Wasserfall. Ein langgezogener Anstieg bis kurz vor Elend und die anschließende Fahrt von Sorge durch das Bodetal nach Braunlage liessen das Tagespensum auf fast 60 Kilometer mit knapp 1.000 Höhenmetern steigen.

Anstieg zum Aufwärmen

Aufgrund der niedrigen Temperaturen kam der Gruppe am Abschlusstag der langgezogene Anstieg zum Dreieckigen Pfahl zu Beginn der Rückfahrt nach Osterode entgegen, um so richtig warm zu werden. Die Route führte anschließend über Oderbrück, entlang des Clausthaler Flutgrabens vorbei an der Magedeburger Hütte hinab nach Altenau. Radbeherrschung und Körperspannung waren bei der Fahrt über Wurzeln und Felsen gefragt, der einsetzende Regen machte die Strecke noch anspruchsvoller. Nach der Kaffeepause am Sperberhaier Dammhaus radelte die Gruppe nach Buntenbock und weiter zum Mangelhalber Tor. Nach kurzer Rast am Eselsplatz und der Abfahrt in den Heimatort waren wieder 55 Kilometer geschafft.

Am Ende gab es viel Lob für die gute Organisation des Mointainbike-Wochenendes durch Kathrin und Jörg Lindert. Die Zusammensetzung der Gruppe mit Teilnehmern im Alter zwischen 12 und 65 Jahren, mit und ohne Behinderung sowie sehr unterschiedlichem sportlichem Leistungsniveau bereitete keine Schwierigkeiten. Das Motto des SFC Harz-Weser – Sport und Mehr – konnte voll umgesetzt werden.

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