Effizient und clever: Hütte zieht in dritte Pokalrunde ein

Göttingen.  Bei Sparta Göttingen setzt sich Landesligist TuSpo Petershütte mit 2:1 durch. Youngster Tilo Kopp wird dabei zum Matchwinner.

Tilo Kopp (blau), hier im Spiel gegen Vorsfelde, wurde zum Matchwinner für die Petershütter.

Tilo Kopp (blau), hier im Spiel gegen Vorsfelde, wurde zum Matchwinner für die Petershütter.

Foto: Arne Hoffschlaeger / HK

TuSpo Petershütte hat im Wolters-Bezirkspokal die dritte Runde erreicht. Beim Bezirksligisten Sparta Göttingen setzte sich der Landesliga-Aufsteiger mit 2:1 (1:0) durch. Dabei zeigten sich die Blau-Weißen am Greitweg sehr effizient bei der Chancenverwertung. Matchwinner war Youngster Tilo Kopp, der eigentlich eher in der Defensive zu Hause ist, in der Unistadt aber auch in der Offensive glänzte.

TuSpo-Trainer Wolfgang Pilz hatte wie angekündigt einigen Spielern eine Verschnaufpause gegeben, im Vergleich zum Vorsfelde-Spiel nahm er vier Änderungen vor und schickte eine extrem junge Startelf ins Rennen. Die Gäste brauchten zu Beginn auch ein wenig, um sich zurecht zu finden, überstanden die Anfangsoffensive der Spartaner aber mit Glück und Geschick.

Auf der Gegenseite dauerte es gut 25 Minuten, ehe Lukas Presch mit einem Freistoß die erste Duftmarke setzte, allerdings an Göttingens Keeper Yannick-Landro Tchuikwa scheiterte. Eine weitere Standardsituation sorgte dann für die Petershütter Führung. Einen Freistoß von Presch nickte Kopp in die Maschen ein (37.). Glück hatten die Seestädter nur eine Minute später, als Spartas Gianni Weiß einen Fernschuss an den Pfosten setzte, so blieb es bei der Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel fiel das 1:1 doch, Marco Akcay traf von der Strafraumgrenze (47.). Die Pilz-Elf ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen, auch wenn die Göttinger weitere Möglichkeiten hatten. Stattdessen folgte die erneute TuSpo-Führung, zum zweiten Mal zeigte Kopp seinen Torriecher (56.). Die Hausherren drückten in der Folge auf den Ausgleich, Leon Henkel im Petershütter Gehäuse hielt den Vorsprung aber fest.

Bei Kontergelegenheiten verpassten die Blau-Weißen sogar den dritten Treffer, zogen letztlich aber als letzter Altkreis-Vertreter im Bezirkspokal doch in Runde drei ein.

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