Beim 44. Hördener Vereinspokalschießen herrscht reger Betrieb

Hörden.  Bei den Frauen geht der Sieg an die Freiwillige Feuerwehr, bei den Herren setzt sich das Schützenoffizium 2021 durch.

Beim 44. Hördener Vereinspokalschießen, ausgerichtet von der Hördener Reservistenkameradschaft.

Beim 44. Hördener Vereinspokalschießen, ausgerichtet von der Hördener Reservistenkameradschaft.

Foto: Heinz Wode / Reservistenkameradschaft Hörden

Auf dem Schießstand Aschenhütte der Jägerschaft Osterode herrschte reger Betrieb, die Reservistenkameradschaft Hörden hatte ihr 44. Vereinspokalschießen ausgerichtet. „Traditionen sind wichtig für die Dorfgemeinschaft. Ich freue mich, dass wieder so viele Hördener hier heute auf dem Schießstand sind und sich aktiv am Vereinspokalschießen beteiligen“, betonte Hördens Bürgermeister Henning Kunstin vor der Siegerehrung.

Für Uwe Klapproth, den 1. Schützenmeister des Offiziums 2021, ist die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Reservisten bei den Vorbereitungen für das nächste Schützenfest sehr wichtig. „Eigentlich wollten wir erst zur Generalprobe zum Schützenfest im nächsten Jahr gewinnen. Nun ist uns dies schon in diesem Jahr gelungen und freuen uns natürlich sehr über unseren Sieg“, sagte Klapproth mit einem Augenzwinkern

Damen der Feuerwehr siegen

Dieses Jahr gewannen die Damen der Freiwilligen Feuerwehr mit 197 Ringen vor den Damen des Schützenoffiziums 2021 mit 194 Ringen und dem RSV Adler Hörden mit 167 Ringen. Die besten Einzelschützen waren bei der Feuerwehr Wiebke Reck mit 44 Ringen, beim Schützenoffizium Elke Kreth-Schumann mit 48 Ringen und beim Radsportverein Nicole Placht mit 42 Ringen. Bei den Herren siegte das Schützenoffizium 2021 mit 202 Ringen vor dem Förderverein des Turnvereins mit 200 Ringen und dem Ortsjugendring mit 199 Ringen. Die besten Einzelschützen waren beim Schützenoffizium Frank Barke mit 44 Ringen, beim Förderverein des Turnvereins Werner Paare mit 45 Ringen und beim Ortsjugendring Gisela Minde mit 43 Ringen.

Bei den Einzelwertungen setzte sich bei den Herren Ingo Heidelberg mit 46 Ringen vor Werner Paare und Timo Joedicke mit jeweils 45 Ringen durch. Bei den Damen belegte Elke Kreth-Schumann mit 48 Ringen Platz 1 vor Wiebke Reck mit 44 Ringen und Gisela Minde mit 43 Ringen.

In jeder Mannschaft starten jeweils fünf Schützen, die jeder sechs Schuss mit dem Kleinkalibergewehr auf die in 50 m Entfernung stehende 10er Ringscheibe abgeben. Die fünf besten Schüsse zählen für das Vereinspokalschießen und die Einzelwertungen. Der sechste Probeschuss wird zum Schluss allerdings benötigt, um den „Sieger aller abgegebenen Schüsse“ zu ermitteln. Dieses Jahr gewann Elke Kreth-Schumann, Bestemann des Offizium 2021, diese Wertung mit 57 von 60 möglichen Ringen und erhielt dafür einen Preis.

Pokale für die Sieger

Der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Hörden, Thorsten Noth überreichte die Pokale an die siegreichen Mannschaften und Einzelsieger. Er bedankte sich bei den Mitgliedern der 16 Vereine, die sich am traditionellen Pokalschießen mit insgesamt 80 Teilnehmern beteiligt hatten.

Helmut Trümper wertete die Scheiben aus, ermittelte professionell die korrekte Anzahl der geschossenen Ringe und leitete gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden die Siegerehrung bei herrlichem Sonnenschein. Die aktiven Mitglieder der Reservistenkameradschaft Hörden sorgten für den reibungslosen Ablauf des 44. Vereinspokalschießens der Hördener Vereine.

Ergebnisse
Mannschaftswertung Damen: 1.
Freiwillige Feuerwehr (197 Ringe), 2. Schützenoffizium 2021 (194 Ringe), 3. Radsportverein Adler Hörden (167 Ringe)
Mannschaftswertung Herren: 1. Schützenoffizium 2021 (202 Ringe), 2. Förderverein Turnverein (200 Ringe), 3. Ortsjugendring (199 Ringe)
Einzelwertung Damen: 1. Elke Kreth-Schumann (48 Ringe), 2. Wiebke Reck (44 Ringe), 3. Gisela Minde (43 Ringe)
Einzelwertung Herren: 1. Ingo Heidelberg (46 Ringe), 2. Werner Paare (45 Ringe), 3. Timo Joedicke (45 Ringe)

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