Braunschweig. Saulo Decarli und Luc Ihorst sind nach ihren Verletzungen zurück im Training. Ein anderer Eintracht-Profi fehlt dagegen.

Zwei gute und eine schlechte Nachricht konnte Daniel Scherning bei der Pressekonferenz verkünden. Die guten zuerst: Der Trainer von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig konnte in dieser Woche zwei Spieler zurück im Training begrüßen, die zuletzt ausgefallen waren. Ob sie am Freitagabend beim letzten Auswärtsspiel des Jahres beim starken Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden schon einsatzfähig sind, ist noch nicht gänzlich klar.

Die Chancen stehen aber gut – sowohl bei Saulo Decarli als auch bei Luc Ihorst. Innenverteidiger Decarli hatte bei der 0:1-Pleite gegen Greuther Fürth wegen einer Kopfverletzung gefehlt. Bei der Partie davor in Hamburg war er mit Keeper Ron-Thorben Hoffmann zusammengerasselt. Die Deutsche Fußball-Liga sieht bei Kopfverletzungen ein sensibles Return-to-Play-Protokoll vor. Für Fürth hatte es beim Schweizer noch nicht gereicht. Nun aber habe Decarli „gestern im Elf-gegen-Elf schon viel Spielzeit sammeln können“, sagte Scherning am Mittwoch.

Eintracht Braunschweig - Greuther Fürth 0:1

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    Bei Saulo Decarli und Luc Ihorst stehen die Chancen gut – Danilo Wiebe ist krank

    Ihorst hatte die vergangenen Partien wegen eines Muskelfaserrisses verpasst. Und auch bei dem Angreifer haben sich die Chancen auf einen Kaderplatz für das vorletzte Duell vor Weihnachten erhöht. Auch wenn es im Vergleich zu seinem Kollegen Decarli noch „ein bisschen anders“ aussieht, sagte Scherning. Am Mittwoch habe Ihorst wieder voll ins Training einsteigen können. „Zwei Tage haben wir noch, die Tendenz ist gut. Es wird bei beiden eine enge Entscheidung, was den Kader und die Spielzeit betrifft“, fügte Eintrachts Coach an.

    Die schlechte Nachricht: Danilo Wiebe wird den Braunschweigern in Hessen aller Voraussicht nach nicht zur Verfügung stehen. „Er hat leider in dieser Woche krank das Training verpasst“, sagte Scherning. Unter dem neuen Trainer der Blau-Gelben kam der 29-Jährige aber bislang ohnehin nur zur einem 25-minütigen Kurzeinsatz.