Braunschweig. Daniel Scherning übernimmt erwartungsgemäß als Trainer Eintracht Braunschweig. Einen Co-Trainer bringt er mit zum Schlusslicht.

Wie schon in der Nacht von Sonntag auf Montag durchdrang, wird Daniel Scherning neuer Trainer von Eintracht Braunschweig. Als Co-Trainer bringt er Andreas Zimmermann mit. Beide sind im Besitz der Fußball-Lehrer-Lizenz. Der 40 Jahre alte Scherning unterschreibt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024 mit Optionen für die 2. Bundesliga sowie die 3. Liga. Schon am heutigen Dienstag wird er erstmals das Training des Fußball-Zweitligisten leiten.

Daniel Schernings bisher letztes Spiel im Profifußball betreute er bei Eintracht Braunschweig

Zuletzt war er Trainer von Arminia Bielefeld. Seine Amtszeit dort endete mit einem 3:3 gegen Eintracht Braunschweig. Zuvor war er im Profibereich für den Drittligisten VfL Osnabrück zuständig und davor Co-Trainer von Steffen Baumgart beim SC Paderborn. In Braunschweig folgt er auf Interimscoach Marc Pfitzner, der von Jens Härtel übernommen hatte.

Scherning ist der dritte Trainer der laufenden Saison, der vierte im Kalenderjahr 2023 und die erste Personalentscheidung, an der sich Sportdirektor Benjamin Kessel nach der Freistellung von Sport-Geschäftsführer Peter Vollmann messen lassen muss. Kessel sagt: „Daniel Scherning entspricht komplett unserem Anforderungsprofil. Er hat einen Plan und klare Lösungsansätze aufgezeigt, die er mit unserer Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt umsetzen möchte. Wichtig ist in unserer aktuellen Situation, dass sich der Trainer zu 100 Prozent mit der herausfordernden Situation identifiziert und die Aufgaben positiv angeht. Daniel Scherning hat vom ersten Moment an diese volle Überzeugung ausgestrahlt. Wir freuen uns sehr, dass er bei uns ist.“

Daniel Scherning lobt die Fans von Eintracht Braunschweig

Scherning sagte zu seinem Amtsantritt in der Pressemitteilung des Tabellenletzten: „Ich freue mich, Trainer der Eintracht zu sein und habe große Lust, die Herausforderung gemeinsam mit der Mannschaft anzupacken. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir sportlich das Potenzial haben, um schnellstmöglich die Wende einzuleiten und den Anschluss herzustellen. Der Zusammenhalt und die Unterstützung der Fans in dieser Situation ist beeindruckend und werden in den nächsten Wochen auch ein wichtiger Faktor sein. Mein Blick ist nach vorne gerichtet. Wir müssen versuchen, alles Bisherige in dieser Saison auszublenden. Der Fokus liegt erstmal auf dem extrem wichtigen Spiel am Samstag, um mit einem Erfolgserlebnis die nächsten Wochen positiv anzugehen. Darauf werden wir intensiv hinarbeiten.“

Er startet am Samstag (13 Uhr) mit einem Heimspiel gegen seinen Ex-Klub VfL Osnabrück. Am Donnerstagvormittag gibt er seine erste Pressekonferenz.