Berlin. Generell führen die Übertragungen der Spiele im DFB-Pokal zu schlechten TV-Quoten. Das VfL-Spiel sahen am Dienstag 3,3 Millionen Menschen.

Die Übertragungen vom DFB-Pokal haben zu ungewohnt schwachen TV-Zahlen geführt. Diese lagen klar hinter den Werten für das bisher letzte Live-Spiel der deutschen Fußballerinnen im Hauptprogramm. Lediglich 3,302 Millionen Menschen sahen am Dienstagabend im Durchschnitt den 1:0-Sieg nach Verlängerung von Borussia Mönchengladbach gegen den VfL Wolfsburg in der ARD und sorgten laut AGF-Videoforschung für einen Marktanteil von 15,2 Prozent.

Die DFB-Frauen hatten zuletzt am Freitagabend mit dem 3:0-Sieg gegen Dänemark im ZDF 4,298 Millionen Zuschauer erreicht. Die ARD hatte am Dienstag das 0:0 der Fußballerinnen gegen Wales nur als Stream auf „Sportschau.de“ und in der Mediathek gezeigt, wo nach ARD-Angaben rund eine Million Menschen zuschauten. Interims-Coach Horst Hrubesch hatte das Fehlen einer klassischen TV-Übertragung beklagt: „Ich hätte es mir schon gewünscht – vor allem auch für die Mädels. Ich denke, wir hätten es verdient, dass man das live in dieser Form überträgt.“

Schwächste TV-Werte bei Live-Übertragungen des DFB-Pokals

Den Pokal-Viertelfinal-Einzug des 1. FC Kaiserslautern gegen Nürnberg hatten am frühen Dienstagabend 2,32 Millionen Menschen im Ersten gesehen und für einen Marktanteil von 11,4 Prozent gesorgt. Das waren die bisher schwächsten TV-Werte bei Live-Übertragungen vom DFB-Pokal in dieser Saison.