Unfälle täglich: Polizei will A7-Baustelle verstärkt überwachen

Die 30 Kilometer lange Großbaustelle zwischen Nörten-Hardenberg und Seesen ist ein Einsatzschwerpunkt für die Autobahnpolizei.

Die 30 Kilometer lange Großbaustelle zwischen Nörten-Hardenberg und Seesen ist ein Einsatzschwerpunkt für die Autobahnpolizei.

Foto: jgfoto / stock.adobe.com (Symbol)

Seesen.  Regelmäßig kommt es in der Baustelle zu Fehleinschätzungen von Verkehrsteilnehmern. Die Folge sind Unfälle – jeden Tag.

Die Autobahnpolizei Göttingen hat angekündigt, die Verkehrsüberwachung in der Großbaustelle der A7 zwischen Nörten-Hardenberg und Seesen deutlich zu verstärken.

Die 30 Kilometer lange, zwischen Nörten-Hardenberg und Seesen gelegene Autobahn-Großbaustelle im Landkreis Northeim ist ein Einsatzschwerpunkt für die Autobahnpolizei.

Wohnmobile schieben sich an Lkw vorbei

Täglich kommt es hier durch Fehleinschätzungen von Verkehrsteilnehmern über ihre Fahrzeugbreiten und das Ignorieren der Überholverbote zu Verkehrsunfällen. Tempobeschränkungen, Überholverbote, reduzierte Fahrzeugbreiten auf dem linken Fahrstreifen und auch das Gebot, an engen Stellen versetzt zu fahren, werden den Beamten zufolge immer wieder ignoriert. Selbst mit Wohnmobilen, Kleintransportern und großen SUVs versuchen viele an den engsten Stellen, an Lkw vorbeizufahren.

Zu unregelmäßigen Zeiten erfolgen daher Geschwindigkeitsmessungen sowie zivile und uniformierte Verkehrsüberwachungsstreifen.

Kontrolle am vergangenen Freitag

Vergangenen Freitag ließen sich innerhalb weniger Stunden folgende Verstöße feststellen und ahnden: 18 Mal Überholen im Verbot und fünf Verstöße gegen die zulässige Fahrzeugbreite. Trotzdem kam es in dem Zeitraum zu drei Unfällen mit jeweils längerem Rückstau. pol/kic

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