Kamax startet Impfkampagne – noch fehlt aber der Impfstoff

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Das Kamax-Logo in Osterode.

Das Kamax-Logo in Osterode.

Foto: Unternehmen / HK-Archiv

Osterode.  Das Unternehmen Kamax bietet dem Coronavirus die Stirn und beginnt weltweit an seinen 14 Standorten eine neue Kampagne. Auch in Osterode.

„Covid-19 bleibt leider auch im Jahr 2021 das weltweit bestimmende Thema. Bei Kamax hat das Virus jedoch aufgrund frühzeitiger und wirkungsvoller Maßnahmen den Geschäftsbetrieb kaum beeinflusst“, teilt die Kamax-Geschäftsführung unserer Zeitung mit. Regelmäßige Hygienehinweise, die Bereitstellung von ausreichend Mund-Nase-Schutz, weitreichende Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten, Vermeidung von unnötigen Kontakten zu Geschäftspartnern oder auch freiwillige Testangebote an sämtlichen Standorten tragen hierzu bei.

Jetzt startete zusätzlich die weltweite Impfkampagne mit dem Slogan #KamaxkicksCorona. Die Aktion soll zum Ausdruck bringen, was wohl die meisten Menschen nach so langer Zeit empfinden: „Lange genug hat dieses Virus uns weltweit maximal eingeschränkt – privat wie auch beruflich. Wir wollen wieder engen Kontakt zu unseren Familien, Freunden und Mitarbeitern. Mit einer Impfung können wir schon bald Corona aus unserem Leben kicken.“ So beschreibt es die Kamax-Geschäftsführung auf einem der Kampagnen-Poster. Das Ziel seit es, die Beschäftigten für das Thema zu sensibilisieren und die Möglichkeit zur Immunisierung zu bieten, sobald der Impfstoff verfügbar sei.

Impfangebot für Mitarbeiter und Angehörige in Arbeit

Das Unternehmen werde versuchen, an allen Standorten weltweit ein Angebot für sämtliche Mitarbeiter und deren Angehörige zu machen. In den Werken in den USA und China ist dieser Prozess bereits in vollem Gang.

Beworben wird #KamaxkicksCorona durch regelmäßig aktualisierte Informationen zu lokalen Entwicklungen im unternehmensweiten Intranet, die Kampagnen-Poster sowie eigens hierfür hergestellte Shirts mit dem Logo, die global für Beschäftigte zur Verfügung gestellt werden, die sich mit der Aktion identifizieren.

Der Impfkampagne vorausgegangen ist die Organisation von freiwilligen Testangeboten an den Kamax-Standorten in Homberg (Ohm), Osterode und Alsfeld. Bereits seit einigen Wochen haben Beschäftigte die Möglichkeit, sich einem Antigen-Schnelltest zu unterziehen. „Im Fall eines positiven Ergebnisses ist schnelles Handeln vonnöten, um die bestmögliche Sicherheit für alle weiteren Mitarbeiter zu gewährleisten“, heißt es seitens der Geschäftsführung.

Unternehmen hat eigenes Pandemieteam

Bereits seit Beginn der Pandemie hat das Führen einer Meldeliste sowie die Nachverfolgung aller Kontakte von betroffenen Personen höchste Priorität – jeweils abgestimmt mit den zuständigen Gesundheitsämtern.

Ein eigens hierfür zusammengestelltes Pandemieteam informiert die Beschäftigten regelmäßig und erarbeitet die notwendigen Maßnahmen bereits seit Februar 2020 – vor dem Ausbruch von Covid-19 in Deutschland. Diese werden dann weltweit übermittelt und lokal angepasst.

„Unser Dank gilt jedem einzelnen unserer Mitarbeiter. Mit viel Disziplin und gegenseitiger Rücksichtnahme, haben wir es gemeinsam geschafft, das Virus weitestgehend von Kamax fernzuhalten“, sagt Jörg Steins, CEO der Kamax-Gruppe. Die neue Kampagne soll nun dabei helfen, dass es auch dabei bleibt.

Bundesweit 1.650 Beschäftigte, davon 340 in Osterode

Die Kamax-Gruppe beschäftigt weltweit an 14 Standorten rund 3.300 Mitarbeiter. Der Gruppenumsatz erreichte 2020 605 Millionen Euro. Kerngeschäft ist seit über 80 Jahren die Entwicklung und Herstellung von hochfesten Verbindungselementen und komplexen Kaltformteilen für die weltweite Mobilitätsindustrie

Die Kamax-Gruppe hat in Deutschland insgesamt rund 1.650 Beschäftigte, darunter 340 in Osterode, inklusive Leiharbeitnehmer. Davon sind zirka 1.450 Mitarbeiter allein in den Produktionsgesellschaften beschäftigt. Zusätzlich gibt es aktuell in Deutschland 38 Auszubildende und 16 Dual-Studenten.

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