Osterode. Frauen aus dem Siechenhaus St. Eobaldi stellten Ostern die sogenannte Vermächtnisgruppe aus. Im Osteroder Museum erinnern sie an einen alten Brauch.

Unvollständig sind die hölzernen Figuren, geradezu verstümmelt wirken sie ohne ihre Gliedmaßen und anderen wesentliche Attribute, sind dabei aber so alte wertvolle Schnitzwerke, wie sie sich selten über die Zeit gerettet haben: Im Osteroder Museum im Ritterhaus erzählen sie eine seltsame Ostergeschichte und erinnern an einen alten Brauch, der allerdings gar nicht so einzigartig ist, wie man zunächst annehmen könnte.