Vier Sparkassen im Landkreis sollen fusionieren

Göttingen  Es werde keine fusionsbedingten Kündigungen geben, sagt Landrat Bernhard Reuter – vorgesehen sei allerdings ein Personalabbau von etwa 40 Stellen.

Sparkassen-Filiale in der Eisensteinstraße in Osterode. Das Kreditinstitut soll mit drei weiteren Sparkassen fusionieren.

Sparkassen-Filiale in der Eisensteinstraße in Osterode. Das Kreditinstitut soll mit drei weiteren Sparkassen fusionieren.

Foto: Mark Härtl / HK

„Die vier regionalen Sparkassen im Landkreis Göttingen schließen sich zusammen. Die Fusion der Kreditinstitute Osterode, Duderstadt, Hann. Münden und Bad Sachsa wird zum 1. Juni 2019 wirksam“, erklärte der Göttinger Landrat Bernhard Reuter (SPD) am Montag.

Alle derzeitigen Zweigstellen der vier beteiligten Sparkassen blieben erhalten, versicherte Reuter im Rahmen einer Pressekonferenz. Auch werde es keine fusionsbedingten Kündigungen geben.

Vorgesehen sei allerdings ein Personalabbau in der Größenordnung von 40 Stellen. Derzeit beschäftigen die vier Sparkassen 377 Mitarbeiter. Ziele der Fusion seien Kosteneinsparungen, die Stärkung des Eigenkapitals und die dauerhafte Sicherung von Arbeitsplätzen, erklärte Reuter.

Bis zum Jahresende müsse der Zusammenschluss beschlossen sein, um im kommenden Jahr wirksam werden zu können. Bis dahin muss die Politik in den jeweiligen Räten die Fusion beschließen, und die Verbandsversammlungen der Sparkassen müssen entsprechende Beschlüsse fassen. Dieser Prozess soll vor Weihnachten abgeschlossen sein, so Landrat Reuter abschließend.

So soll die Fusion der vier Sparkassen ablaufen.

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