Verkehrskontrollen: 560 Temposünder bei Herzberg erwischt

Herzberg.  Während einer Verkehrssicherheitswoche überprüften Polizei, BAG und Landkreis zahlreiche Autos und Lastwagen. Die Ergebnisse.

Die Polizei war in der Region Herzberg im Einsatz.

Die Polizei war in der Region Herzberg im Einsatz.

Foto: Gerhard Seybert / stock.adobe.com (symbol)

Die Beamten der Polizeistation in Herzberg haben in der vergangenen Woche von Montag bis Freitag gezielte Kontrollen im Straßenverkehr durchgeführt. Im Rahmen dieser Verkehrssicherheitswoche wurden von der Polizei und dem Bundesamt für den Güterverkehr (BAG) insgesamt 170 Autos, 41 Lastwagen und vier Fahrräder kontrolliert.

Bei den überprüften Autofahrern ergaben sich daraus insgesamt 74 Ahndungen, mit den Schwerpunkten Ablenkung am Steuer durch Handy, sowie mangelhafte Ausrüstungen. Bei den durch BAG kontrollierten Lastwagen hatte sich mit 22 Verstößen ein Schwerpunkt im Bereich der Sozialvorschriften ergeben, im hohen Maß bei den Lenk- und Ruhezeiten, berichtet die Polizei. Es wurden aber auch Verstöße im Bereich der Ausrüstung und der Verkehrssicherheit festgestellt. Zwei Lkw waren überladen, in einem Fall ist die Weiterfahrt untersagt worden.

560 Autofahrer zu schnell

Die Verkehrssicherheitswoche wurde zusätzlich vom Landkreis Göttingen begleitet. An verschiedenen Stellen wurde im Bereich von Herzberg die Geschwindigkeit im Straßenverkehr gemessen. 560 Autofahrer müssen nun mit einem Verfahren rechnen.

Fünf Verkehrsteilnehmer, denen aufgrund des neuen Bußgeldkatalogs – seit dem 28. April eingeführt, inzwischen aber wieder zurückgenommen (wir berichteten) – ein Fahrverbot drohte, kommen glimpflich davon, weil die Bußgeldstelle des Landkreises Fahrverbote nach dem alten Bußgeldkatalog einleitet.

Die betroffenen Verkehrsteilnehmer waren zwischen 21 und 25 Stundenkilometer zu schnell. Nach dem alten Bußgeldkatalog wird mit einem Fahrverbot belegt, wer 26 km/h und mehr zu schnell gefahren ist.

Polizei ist zufrieden

Der Leiter der Polizeistation Herzberg, Polizeihauptkommissar Frank Grube, zeigte sich insgesamt sehr zufrieden mit der Aktionswoche, die von Regenwetter gezeichnet war und unter Einhaltung der Corona-Hygiene- und Abstandsregeln erfolgte.

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