Erster Frauen-Film-Abend stößt auf überregionales Interesse

Herzberg.   Im Rahmen des Internationalen Frauentages luden die Gleichstellungsbeauftragten aus der Region wieder zu Frauen-Film-Abenden ein.

Inge Holzigel, Barbara Hindemith, Thekla Gudjons und Angelika Kiep (v.l.) begrüßten die Teilnehmerinnen beim ersten Frauen-Film-Abend im Herzberger Kino.

Inge Holzigel, Barbara Hindemith, Thekla Gudjons und Angelika Kiep (v.l.) begrüßten die Teilnehmerinnen beim ersten Frauen-Film-Abend im Herzberger Kino.

Foto: Paul Beier / HK

Am Donnerstagabend fand in den Central-Lichtspielen Herzberg der erste Frauen-Film-Abend im Rahmen der diesjährigen Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag statt. Eingeladen hatten die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Inge Holzigel von der Stadt Bad Lauterberg, Angelika Kiep von der Stadt Herzberg, und Barbara Hindemith von der Samtgemeinde Walkenried. Zum 15. Mal und damit schon in fast traditioneller Weise startete der Abend mit einem Sektempfang und Häppchen im Foyer des Herzberger Kinos. Gut beraten waren die Teilnehmerinnen, die ihre Karten im Vorfeld geordert hatten. Wer trotz Hinweis darauf noch spontan eine Karte erhaschen wollte, wurde enttäuscht. Angereist waren die Frauen aus dem gesamten Altkreis Osterode und einige auch aus Bereichen darüber hinaus. Mit dabei war Thekla Gudjons vom Osteroder Verein Frauen für Frauen. Der Verein erhielt einen Teil der Eintrittsgelder als Spende. Im Vorfeld begrüßte Lilli die Anwesenden und verkürzte die Wartezeit mit Lachgeschichten aus ihrem Film „Lillis Welt“. In ihren Grußworten dankten die Organisatorinnen unter anderem auch der Sparkasse Osterode und den anderen Sponsoren wie dem SoVD. Dabei wiesen sie auch auf die nächste Veranstaltung hin, den zweiten Frauen-Film-Abend, am kommenden Dienstag, 12. März, ebenfalls ab 18 Uhr mit Sektempfang und Live-Musik mit Martin Hampe. Gezeigt wird der Film „Brot & Tulpen“. Nachdem sich die Teilnehmerinnen gut gelaunt auf die drei Kinosäle verteilt hatten, startete das Filmdrama „Die Frau des Nobelpreisträgers“ von Björn Runge. Der Film, der auf dem Roman „Die Ehefrau“ von Meg Wolitzer basiert, schilderte eine beeindruckende Emanzipationsgeschichte.

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