Besucher bewundern die Welfenwiege

Herzberg  Seit einigen Tagen befindet sich das restaurierte Exponat wieder im Schloss.

Rolf Lutze (rechts) bedankte sich bei Wolfgang und Marlis Zeiss (4. und 5. von links)für die Restauration.

Rolf Lutze (rechts) bedankte sich bei Wolfgang und Marlis Zeiss (4. und 5. von links)für die Restauration.

Foto: Paul Beier

Im Rahmen des internationalen Museumstages zeigte sich das Museum im Welfenschloss am Sonntag von seiner besten und interessanten Seite. Ab 10 Uhr war ein Kommen und Gehen. Besonderes Interesse fanden die beiden Schlossführungen.

Während Stadtführer Wolfgang Zeiss wie immer den Part Geschichtliches und Schlossinnenhof erläuterte, führte Amtsgerichtsdirektor a.D. und Vorsitzender des Fördervereins Schloss Herzberg, Rolf Lutze, die Besuchergruppen durch die Räumlichkeiten des Amtsgerichtes im Schloss. Wer später Lust hatte, konnte sich mit dem Mittelalter nachempfundener Bekleidung kostümieren. Das machte besonders den Kindern Spaß. Zur Erinnerung gab es dann noch ein Foto von der Museumsleiterin Frau Hoeft. Ein Neuzugang fand besonderes Interesse: Seit einigen Tagen befindet sich nach langer Abwesenheit die Welfenwiege wieder im Schloss.

Die Odyssee begann im 30-jährigen Krieg: von Herzberg nach Celle, weiter nach Hannover, zur Blanken- und zur Marienburg, wo sie viele Jahre im Keller schlummerte. Nach einer Versteigerung hat ein Antiquitätenhändler die stark beschädigte Wiege dem Förderverein Schloss Herzberg geschenkt.

Liebevoll von Marlis und Wolfgang Zeiss restauriert, hat sie jetzt einen Ehrenplatz im Rittersaal des Welfenschlosses. Viel Interesse fand auch die Ausstellung vom Schlossmuseum mit dem Heimat- und Geschichtsverein mit dem Thema „Herzberg – Arbeit, Leben, Tradition“. Sie kann vom 24. bis 28. Mai täglich von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden. Eine gesonderte Führung findet am 24.Mai um 14.30 Uhr statt. bei

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