Esperanto verbindet verschiedenste Kulturen

Herzberg  Bürgermeister Lutz Peters empfing eine internationale Delegation im Rathaus. Sie wirkten bei Veranstaltungen mit.

Bürgermeister Lutz Peters (5. von rechts) beim Empfang der Delegation.

Bürgermeister Lutz Peters (5. von rechts) beim Empfang der Delegation.

Foto: Stadt

Eine internationale Delegation aus Nowy Sacz in Polen, Budapest in Ungarn und Den Haag in den Niederlanden waren über Pfingsten zu Gast in der Welfenstadt. Sie haben beim Umzug des Herzberger Volks- und Schützenfestes mitgewirkt sowie eigene Musik- und Kulturveranstaltungen ausgerichtet. Dieses war dank eines erfolgreichen europäischen Grundtvig-Projektes möglich.

„Ich freue mich, dass hier in Herzberg, der Esperanto-Stadt, das multilaterale Grundtvig-Projekt erfolgreich abgeschlossen werden konnte.“
Lutz Peters, Bürgermeister, beim Empfang der Delegation im Rathaus

Die Filiale für Weiterbildung und Kultur des Deutschen Esperanto-Bundes mit Sitz in Herzberg hatte dieses mehrtägige Fachseminar organisiert. Bei dem Projekt wurden unter anderem die unterschiedliche Kulturvielfalt sowie Sitten und Gebräuche vorgestellt und verglichen. Bei öffentlichen Veranstaltungen, zum Beispiel im Da Domenico in Herzberg, sind die Brauchtumsgruppe des Harzklubs Pöhlde, die Siebertaler, ein Jugendchor aus Nowy Sacz sowie der Schlagersänger JOMO aus Frankreich aufgetreten.

Typische Lieder aus unserer Region sowie Gebräuche, wie das Peitschenknallen einstiger Kutscher aus dem Harz, wurden dem internationalen Publikum in deutscher Sprache und Esperanto vorgestellt.

Abschluss des Projekts

Im Januar 2014 war eine Delegation aus Herzberg in den polnischen Beskiden. Im Mai 2014 trafen sich die Delegationen in der schönen friesischen Stadt Sneek. Im Herbst 2014 fand ein weiteres Seminar in Ungarn statt. Bürgermeister Peters freute sich, dass hier in Herzberg – der Esperanto-Stadt – das multilaterale Grundtvig-Projekt erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Er drückte bei einem Empfang im Rathaus den Wunsch aus, dass noch weitere internationale Begegnungen im Rahmen europäischer Projekte folgen sollten.

Beim Empfang im Rathaus waren auch Gäste aus Frankreich, Südkorea und Kuba anwesend. Aus den Gesprächen mit den Teilnehmern ergab sich, dass Herzberg als Esperanto-Stadt in immer mehr Ländern der Welt durch die Brückensprache Esperanto bekannt wird.

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