Interkulturelle Begegnung

Herzberg  Prof. Goro Kimura aus Japan besuchte das Esperanto-Zentrum in Herzberg und hielt eine Vortrag über Fukushima.

Prof. Goro Kimura während seines Besuchs in Herzberg.

Prof. Goro Kimura während seines Besuchs in Herzberg.

Foto: Verein

Goro Kimura, ein junger Soziologe der Universität Tokio, war zu Gast in Herzberg und besuchte neben dem Esperanto-Zentrum auch Bürgermeister Gerhard Walter. Über das Internet hatte er von der Esperanto-Stadt im Südharz erfahren.

Vor Ort interviewte der Wissenschaftler, der unter anderem fließend Deutsch und Esperanto spricht, die für Forschungszwecke verantwortlichen Mitarbeiter des Esperanto-Zentrums. Kimura zeigte sich davon beeindruckt, was bisher in Herzberg geleistet wurde und dass die Brückensprache in der Partnerschaft mit der polnischen Stadt Góra bereits bilateral praktisch eingesetzt wird. Der Japaner besuchte unter anderem das Schlossmuseum, das Zamenhof-Denkmal und die Büchersammlung mit Facharchiv des Esperanto-Zentrums. Im Rahmen der wieder regelmäßig stattfindenden Interkulturellen Abende hielt Prof. Goto Kimura einen Vortrag in deutscher Sprache zum Thema „Japan nach Fukushima – wie geht es weiter?“

Senkung des Energieverbrauchs

In Japan wurden nach dem Reaktorunfall alle Atomkraftwerke ausgestellt. Die mangelnde Energieversorgung habe man insbesondere durch drastische Senkung des Energieverbrauchs ausgeglichen.

Somit wird in Japan überall Energie gespart. Unter anderem werden viele Solarmodule installiert. Prof. Goto Kimura berichtete außerdem, dass man aus Japan nach Deutschland schaut, um den Verlauf und die Umsetzung der Energiewende zu beobachten.

Der Wissenschaftler aus Japan will Herzberg wieder besuchen und beobachten, wie es mit der Ausgestaltung als Esperanto-Stadt weitergehen wird. Das soll auch Forschungsgegenstand im Rahmen des Studienfaches Soziolinguistik und Soziologie werden. Außerdem sagte der Japaner zu, in seiner Heimat für die Esperanto-Stadt im Südharz zu werben.

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