ZVSN: Clevere Werbung soll mehr Fahrgäste locken

Walkenried  Der ZVSN stellt eine neue Kampagne für die Region vor. Verbesserungen im Busliniennetz und zusätzliche Werbung sollen mehr Fahrgäste locken.

Einer der Busse mit neuer Werbung.

Einer der Busse mit neuer Werbung.

Foto: Felix Gräber / HK

Die Fahrpläne der Buslinien 470 zwischen Bad Sachsa und Braunlage, 471 zwischen Bad Lauterberg und Bad Sachsa sowie der 472 zwischen Bad Sachsa und Braunlage wurden vom Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) überarbeitet und verbessert.

Über diese Änderungen und weitere Schritte, die Teil der aktuellen Marketingkampagne des Verbands sind, informierten Vertreter des ZVSN am Donnerstag im Zisterzienserkloster Walkenried. Die Linien 470 und 472 werden demnach künftig an Wochenenden und in den Ferien häufiger fahren, während die 471 insgesamt beschleunigt wird. Die Fahrzeiten der drei Linien wurden außerdem Zwecks besserer Anbindung aufeinander abgestimmt. Die überarbeiteten Fahrpläne gelten ab Sonntag, 9. Dezember. Neben den aufgewerteten Buslinien stellte der ZVSN auch seine damit verbundene Marketingkampagne vor.

Das Kernstück ist die neue Website, zu erreichen unter www.harz-nah-dran.de. Hiermit will der Verband sich zukunftsorientiert aufstellen. Die Seite enthält neben Informationen über die Linienanpassungen auch Ausflugstipps und einen Image-Film. Dort gibt es auch einen Link zur Fahrplan-App des Verbunds, die Zugriff auf alle Linien im Verbundsgebiet ermöglicht. Es sei entscheidend, auf diese Weise die Öffentlichkeitswirksamkeit der Neuerungen zu erhöhen, so Ute Reuter-Tonn vom ZVSN. Weitere Maßnahmen, die dafür ergriffen wurden, sind unter anderem Werbeplakate, aber auch ein Bus, der vornehmlich im Südharz unterwegs sein wird und ebenfalls das Motto „Harz-nah-dran“ bewirbt.

ÖPNV stärken für den Klimaschutz

Dabei geht es vor allem um die Sensibilisierung der Kunden, den Harz als Ausflugsziel per ÖPNV wahrzunehmen. Es sei auch für den Klimaschutz wichtig, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken, so Christel Wemheuer, Vorsitzende der Verbandsversammlung. Sowohl Touristen als auch Anwohner aus der Region können von dem verbesserten Angebot profitieren, jedoch nur bei entsprechender Werbung. Denn „was nützen neue Verbindungen, wenn man nicht darüber redet?“, so Wemheuer weiter.

Um die Neuerungen der Öffentlichkeit vorzustellen, waren dann auch andere Beteiligte gekommen, darunter Carola Schmidt für den HTV und Dr. Friedhart Knolle vom Nationalpark Harz. Beide begrüßten die besseren Anbindungen aus dem Südharz auch über die Landesgrenzen hinweg, denn vor allem Touristen würden den Harz eh als ein Ganzes wahrnehmen und sich wundern, wenn dann die Anbindungen so schwierig sind, so Schmidt auch mit Blick auf die aktuellen Planungen zur Einführung von HATIX in den Landkreisen Göttingen und Goslar.

Zum Abschluss der Veranstaltung ging es für die Teilnehmer mit dem Harz-nah-dran Bus zur Haltestelle Schmiedetal Kaiserweg, wo sie der Nikolaus mit einer Geschichte und Punch empfing.

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