Rom. Italien will die Entscheidung über den Austragungsort der Bob-, Rodel- und Skeleton-Rennen bei den Olympischen Winterspielen 2026 bis Ende Januar fällen. Dies teilte das Organisationskomitee nach einer Sitzung in Rom mit.

Italien will die Entscheidung über den Austragungsort der Bob-, Rodel- und Skeleton-Rennen bei den Olympischen Winterspielen 2026 bis Ende Januar fällen. Dies teilte das Organisationskomitee nach einer Sitzung in Rom mit.

Zuvor hatte sich Infrastrukturminister Matteo Salvini innerhalb der Regierung für den Bau einer neuen Bahn in Cortina d'Ampezzo stark gemacht. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte einen Neubau allerdings ausgeschlossen, wenn es keinen tragfähigen Plan zur Nachnutzung gibt.

Im Gespräch ist auch die Renovierung der Olympiabahn im italienischen Wintersportort Cesana, die allerdings seit 2011 stillgelegt ist, oder eine Verlegung der Wettbewerbe nach Österreich, Deutschland oder in die Schweiz. Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) ist dafür bereits mit den Kunsteisbahnen in Schönau am Königssee, in Altenberg und Winterberg im Rennen.

Die Austragung von Wettkämpfen außerhalb des Gastgeberlandes wäre ein Novum in der Geschichte der Winterspiele. Die Spiele wurden 2019 an Mailand und Cortina vergeben. Sie finden im Februar übernächsten Jahres statt.