Val d'Isère. Im März reißt sich Weltmeister Schmid das Kreuzband und wird operiert. Neun Monate später steht er vor dem Comeback. An den Rennhang vom Wochenende hat er gute Erinnerungen.

Weltmeister Alexander Schmid steht nach seinem Kreuzbandriss vor der Rückkehr in den alpinen Ski-Weltcup. Der Allgäuer wurde für den Riesenslalom am kommenden Samstag in Val d'Isère (09.30/13.00 Uhr/ARD und Eurosport) nominiert.

Schmid (29) hatte im vorigen Winter bei der WM Gold im Parallelrennen gewonnen, sich wenige Wochen danach im Training aber das Kreuzband im linken Knie gerissen und musste operiert werden. Auf die ersten Weltcups der aktuellen Saison verzichtete er - wobei bislang aufgrund unterschiedlicher Wetterprobleme ohnehin nur ein Slalom ausgefahren wurde.

„Mir geht es gut. Ich kann mittlerweile schmerzfrei Skifahren. Hier und da lege ich zwar noch eine Trainingspause ein, um die Belastung bestmöglich zu steuern, aber das ist normal“, sagte Schmid laut einer Mitteilung des Deutschen Skiverbandes (DSV) vom Mittwoch.

„Ich freue mich natürlich sehr auf Val d’Isère, weil es einfach wieder das erste Rennen nach meiner Verletzungspause sein wird. Zwar kribbelt es jetzt schon ein bisschen, aber ich habe gute Erinnerungen an den Ort“, ergänzte er. In Val d'Isère war er Ende 2017 erstmals in seiner Weltcup-Karriere in die Top 10 gefahren.

Der DSV geht mit insgesamt vier Athleten beim Riesenslalom an den Start; beim Slalom am Sonntag (09.30/12.30 Uhr/ARD und Eurosport) führt Linus Straßer ein fünfköpfiges deutsches Team an. Bei den Frauen stehen in St. Moritz (Schweiz) von Freitag bis Sonntag zwei Super-G und eine Abfahrt an, für die Kira Weidle als Podiumshoffnung sowie Emma Aicher und Kathrin Hirtl-Stanggaßinger nominiert wurden.