Beim Volleyball wird über verschiedene Optionen diskutiert

Herzberg.  Der Verband hofft, den Spielbetrieb im Januar wieder aufnehmen zu können. In welcher Form es dann allerdings weitergeht, ist aber noch offen.

Wann es für die Verbandsliga-Damen des VT Südharz (hier beim Block im Spiel gegen den TSV Giesen) weitergeht, wird im Dezember entschieden.

Wann es für die Verbandsliga-Damen des VT Südharz (hier beim Block im Spiel gegen den TSV Giesen) weitergeht, wird im Dezember entschieden.

Foto: Simon Schmidt / HK

Wie in allen Mannschaftssportarten auf Amateurebene ruht auch im Volleyball derzeit der Spielbetrieb. Noch bis zum 31. Dezember hat der Nordwestdeutsche Verband (NWVV) die Saison ausgesetzt. Wie es danach weitergeht, ist offen – einige Optionen wurden nun aber den heimischen Vereinen im Rahmen des Regionstages Südniedersachsen den Vereinen vor Ort vorgestellt.

Demnach beschäftigt man sich derzeit vor allem mit vier Varianten, wie von der NWVV-Geschäftsstelle bestätigt wurde. So könnte die Saison ab dem zweiten oder dritten Januar-Wochenende fortgesetzt und bis Ende April verlängert werden. Die bislang ausgefallenen Begegnungen würden dann nachgeholt. Mannschaften aus Risikogebieten würden freiwillig am Spielbetrieb teilnehmen oder gar nicht mehr. Die Spiele gegen diese Teams wären für die anderen Mannschaften freiwillig oder würden entfallen.

Einfachrunde als Lösung?

Eine weitere Variante ist die Beschränkung auf eine Einfachrunde, die Mannschaften würden dann nur einmal gegeneinander spielen statt wie gewohnt zweimal aufeinandertreffen. Eine weiter Option wäre, die Spielzeit in Turnierform fortzusetzen, zum Beispiel mit jeweils vier beteiligten Teams und Begegnungen, die nur über Gewinnsätze laufen.

Sollte sich die Situation rund um die Corona-Pandemie in absehbarer Zeit nicht bessern, wäre letztlich auch ein Abbruch der Saison denkbar. Ziel ist aber auf jeden Fall, ab Januar ein attraktives und wettkampforientiertes Spielbetriebsmodell anzubieten. Bis Mitte Dezember hofft man im Verband auf mehr Klarheit. Das NWVV-Präsidium wird dann nach vorheriger Absprache mit den Regionsvorsitzenden und den Ressortleitenden zu einer Neubewertung zusammenkommen.

Wann in den einzelnen Vereinen der normale Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden kann, liegt hingegen nicht in den Händen des Verbands. Hier sind die jeweiligen Vorgaben in der Niedersächsischen Corona-Verordnung sowie die Maßnahmen der Kommunen und Gesundheitsämter vor Ort ausschlaggeben. Aktuell ist der Trainingsbetrieb aufgrund der Verordnungen bis mindestens 30. November unterbrochen.

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