TTVN: Einfachrunde im Tischtennis nicht unwahrscheinlich

Hannover.  Beim Verband wird überlegt, wie die Tischtennis-Saison nach dem Ende der coronabedingten Spielpause im Januar fortgeführt werden könnte.

Ein Ball liegt vor einem Tischtennisnetz.

Ein Ball liegt vor einem Tischtennisnetz.

Foto: Mark Härtl / HK

Angesichts der aktuellen Situation wurde der 11. TTVN-Hauptausschuss erstmalig als Online-Meeting abgehalten. Die insgesamt 42 Teilnehmenden, bestehend aus den Vorsitzenden der Bezirks-, Regions-, Kreis- und Stadtverbände, den Delegierten der Bezirksverbände, den Mitgliedern des Präsidiums und Ressortleitern trafen sich im virtuellen Tagungsraum.

Die Corona-Pandemie hat auch im Tischtennissport für harte Einschnitte gesorgt. Doch welche Bereiche waren seit der 10. Hauptausschusssitzung Ende Juni im TTVN genau betroffen? Was fiel dem Virus zum Opfer, welche Bildungsmaßnahmen konnten noch durchgeführt werden? Darüber gab Udo Sialino, TTVN-Referent für Vereinsservice mit einer Corona-Timeline Aufschluss.

Dieter Benen, Vizepräsident Wettkampfsport erläuterte, warum die aktuelle Spielaussetzung im TTVN bis zum 31. Dezember und nicht analog der politischen Entscheidungsträger bis zum 30. November beschlossen wurde. „Für beide Termine gab es berechtigte Gründe. Wir haben uns aber letztlich für den 31. Dezember entschieden, damit unsere Vereine bis Ende des Jahres Planungssicherheit haben. In vielen Kreisen dürfte auch im Dezember kein Spielbetrieb möglich sein, da viele Sporthallen geschlossen sein werden“, führt Benen aus.

„Ob wir im Januar wieder starten können und unter welchen Bedingungen, werden wird voraussichtlich im Dezember entscheiden. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch zu viele Unbekannte. Im Schnitt wurden erst 38 Prozent der Hinrunde gespielt. Eine Einfachrunde, bei der jede Mannschaft nur einmal gegeneinander spielt, ist daher nicht unwahrscheinlich“, so Benen weiter.

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