Perfekter Start für die HSG oha

Celle.  Im ersten Auswärtsspiel gewannen die Handballer beim SV Altencelle mit 21:15 (8:5).

Die Handballer der HSG oha überzeugten wieder als Einheit – und konnten verdient den SV Altencelle besiegen.

Die Handballer der HSG oha überzeugten wieder als Einheit – und konnten verdient den SV Altencelle besiegen.

Foto: Simon Schmidt / HK

Der Saisonstart der Verbandsligahandballer der HSG Oha ist geglückt. Zu Gast beim SV Altencelle gewann die Mannschaft von Jens Wilfer mit 21:15 (8:5) und bestätigte damit den Auftaktsieg gegen die HSG Rhumetal. Spieler des Spiels war Yannik Rauch, der elf Treffer zum HSG-Sieg beitrug. „Man kann sagen, dass es ein klassischer Arbeitssieg war. Wir wissen, dass wir uns in den kommenden Wochen steigern müssen, für den momentanen Stand war es aber sehr okay. Im Angriffsspiel waren wir nicht konsequent und schnell genug“, analysierte Jens Wilfer das zweite Saisonspiel seiner Mannschaft.

Abwehrreihen dominieren die gesamte Partie

Im Grunde wurde das gesamte Spiel von den Abwehrreihen dominiert, wobei die Abwehr der Harzer dieses Duell für sich entschied und den Gastgeber bei 15 Toren hielt. Von Beginn an war das Spiel geprägt von wenigen Toren, beide Teams taten sich schwer einen offensiven Rhythmus zu finden.

Den Führungstreffer des Sportvereins glich Christoph Gropengießer aus (1:1, 4.). In den folgenden Minuten hatte die Wilfer-Sieben große Probleme aus dem Spiel heraus zum Torerfolg zu kommen. Der zweite Gästetreffer fiel per Siebenmeter, den nächsten Strafwurf vergab Yannik Rauch jedoch. Das bedeutete eine Durststrecke von acht Minuten, denn bis zur 14. Minute blieb man ohne eigenen Torerfolg. „Es war schon sehr zäh, wir haben viele Fehler gemacht und Altencelle hat das Tempo verschleppt, was uns nicht gut getan hat“, gab Wilfer zu.

Schwächephase nicht genutzt

Doch die Mannschaft von Malte Petersen konnte die Schwächephase der HSG nicht nutzen und blieb fast genau so lange ohne eigenen Treffer, dementsprechend blieb es bei der knappen 3:2-Führung der Heimmannschaft.

Danach übernahm die Gästemannschaft das Kommando, vor allem in Person von Rauch und Sebastian Heiler. Nachdem der Rechtsaußen in der vergangenen Woche noch ein bisschen Pech im Abschluss hatte, sorgte er mit seinem ersten Saisontor für die 5:4-Führung. Danach gab die HSG diese nicht mehr aus der Hand. Nach zwei Rauch-Toren sorgte Heiler für den 8:5-Halbzeitstand.

HSG drückt schnell auf die Vorentscheidung nach dem Seitenwechsel

Nach dem Seitenwechsel drückte die HSG schnell auf die Vorentscheidung. Kai-Michael Nowak holte sich aufseiten der Celler eine Zeitstrafe ab, die die Gäste zu nutzen wussten.

In der 33. Minute – am Ende einer 13-minütigen offensiven Dürrephase des Gastgebers – stand nach dem Treffer von Cedric Wecker zum 11:5 eine sechs-Tore-Führung. Diesen Vorsprung verteidigte der Landesligameister von 2017 souverän über die restliche Spielzeit, Altencelle kam maximal auf vier Tore heran.

Für jeden Treffer des SV die passende Antwort parat

Mit Heiler, Robin Großkopf und Jan-Aage Diederich hatte die HSG immer wieder eine Antwort auf einen Treffer der Petersen-Sieben parat. In einem sehr fairen Spiel stockte Matchwinner Rauch mit vier Toren in den letzten zehn Minuten sein Torekonto noch einmal ordentlich auf, auch den Schlusspunkt zum 21:15 setzte der Rückraumspieler.

„Nach Wiederbeginn haben wir für einen Vorsprung gesorgt, den wir nicht mehr abgegeben haben. Michael Nowak im Tor von Altencelle hat ein super Spiel gemacht, sonst hätte das Ergebnis durchaus höher ausfallen können. Yannik hat natürlich ein klasse Spiel gemacht, aber er war nicht der Einzige. Sebastian hatte eine starke Quote, Merlin und Aago haben sich Fleißpunkte verdient. Cedric hat die Abwehr mit zusammengehalten“, lobte der Coach nach dem Abpfiff seine Spieler.

Nun geht es für die HSG oha in eine einwöchige Pause, am 25. Oktober ist die Mannschaft von Jens Wilfer dann zu Gast bei der HG ELM.

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