Braunschweig. Michael Schiele, der ehemalige Braunschweiger Trainer, war auch Kandidat, sagt aber ab. Warum das schade für die Eintracht ist.

Der VfL Osnabrück hat in Uwe Koschinat einen neuen Cheftrainer gefunden: Wie der Fußball-Zweitligist am Montag mitteilte wird der 52-Jährige künftig beim Liga-Neuling an der Seitenlinie stehen. Vor rund zwei Wochen hatte sich der Tabellenletzte ob der sportlichen Talfahrt von Aufstiegstrainer Tobias Schweinsteiger getrennt.

Hamburger SV - Eintracht Braunschweig 2:1

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    „Die Herausforderung, vor der wir stehen, ist brutal schwer. Genau darin liegt aber unser Ansporn. Kaum jemand da draußen traut uns aktuell etwas zu“, sagte Koschinat, dessen neues Team nach 14 Spieltagen erst sieben Punkte auf dem Konto hat und seit sieben Partien auf einen Sieg wartet: „Wir haben bis zur Winterpause mit den Auswärtsspielen auf Schalke und bei der Hertha sowie dem Heimspiel gegen St. Pauli drei absolute Kracher vor der Brust.“

    Der erfahrene Koschinat trainierte in seiner Laufbahn als Chefcoach bislang Fortuna Köln, den SV Sandhausen und den 1. FC Saarbrücken. Im März übernahm er den Trainerposten bei Arminia Bielefeld, konnte den Absturz in die Drittklassigkeit aber nicht mehr verhindern.

    Auch Michael Schiele war in Osnabrück ein Kandidat

    In der Verlosung war nach unseren Informationen auch Michael Schiele. Doch der ehemalige Eintracht-Trainer entschied sich offenbar gegen ein Engagement in Osnabrück. Schade für die Blau-Gelben. Der Klub hätte Schiele dann nicht weiter bezahlen müssen. Der 45-Jährige war nach dem Klassenerhalt in der Vorsaison freigestellt worden, obwohl er noch im Frühjahr seinen Vertrag bis Sommer 2025 verlängert hatte. Somit hat ihn die Eintracht weiterhin auf der Gehaltsliste. Bis er einen neuen Klub findet.