Hamburg. Der HSV trifft auf Eintracht Braunschweig. Während die Heimstärke den Hamburgern Mut macht, bleibt die Defensive weiter Problemzone.

Der Hamburger SV ist vor dem Duell mit Eintracht Braunschweig angesichts vergangener Spiele vorsichtig. „Wir sind gewarnt“, sagte Trainer Tim Walter vor dem Heimspiel gegen den Tabellen-17. der 2. Fußball-Bundesliga am Freitag (18.30 Uhr/Sky). „Wir haben vielleicht gegen vermeintlich kleinere Mannschaften - dann eher auswärts - nicht immer unsere besten Tage gehabt“, sagte der 48-Jährige am Mittwoch. Die Hanseaten hatten in der laufenden Spielzeit bei den Aufsteigern SV Elversberg und VfL Osnabrück verloren. Zuletzt gab es beim 2:4 (0:1) bei Holstein Kiel eine weitere Niederlage für den Tabellenzweiten.

Heimbereich gegen Eintracht Braunschweig ausverkauft

Zu Hause ist der HSV jedoch eine Macht. Im Volksparkstadion, dessen Heimbereich gegen Braunschweig erneut ausverkauft sein wird, haben die Hamburger bisher jedes ihrer sechs Ligaspiele gewonnen. Problematisch ist derweil die Situation in der Defensive: Kapitän Sebastian Schonlau (Wade) fällt weiter aus, Dennis Hadzikadunic sah gegen Kiel seine fünfte Gelbe Karte und fehlt gesperrt. In Kiel bildete Hadzikadunic die Innenverteidigung mit Guilherme Ramos, dessen Adduktoren-Verletzung im Spiel aufgebrochen war und der das Feld daraufhin verlassen musste.

Innenverteidigung Problemzone vor Spiel gegen Eintracht Braunschweig

Ramos und auch der in Kiel verletzt fehlende Stephan Ambrosius befinden sich mittlerweile wieder im Training. Walter hoff auf die Einsatzfähigkeit beider gegen Braunschweig. Trotzdem gäbe es „viele Optionen“, sagte der Coach. Moritz Heyer könnte in die Innenverteidigung rutschen, auch die Nachwuchstalente Luis Seifert und Valon Zumberi könnten Spielpraxis bekommen.