FÖJ

Freiwilligendienst auf Hohne-Hof gibt Einblick in Umweltbildung

| Lesedauer: 3 Minuten
Eine der Aufgaben im Rahmen des FÖJ: Die Führung einer Kräuterwanderung im Nationalpark Harz.

Eine der Aufgaben im Rahmen des FÖJ: Die Führung einer Kräuterwanderung im Nationalpark Harz.

Foto: Mandy Gebara / Nationalpark Harz

Wernigerode.  Ab dem 1. März ist im Natur-Erlebniszentrum Hohne-Hof eine Stelle für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr für sechs Monate zu besetzen.

Im Natur-Erlebniszentrum Hohne-Hof ist ab 1. März eine Stelle für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) für einen Zeitraum von sechs Monaten zu besetzen. Dafür bewerben können sich junge Menschen im Alter zwischen 18 und 26 Jahren, die sich für die praktische Arbeit im Naturschutz und in der Umweltbildung interessieren.

„Bei uns erfährst du, wie die Wildnis in die Wälder des Nationalparks zurückkehrt. Wir zeigen dir, welche Tiere und Pflanzen bei uns vorkommen und welchen Einfluss die historische Nutzung und der Klimawandel auf den Wald haben. Im Rahmen von Veranstaltungen, Führungen und der Besucherbetreuung am Haus kannst du dein Wissen an interessierte Gäste weitergeben“, erläutert Verena Marten, die für Bildungsarbeit im Natur-Erlebniszentrum Hohne-Hof zuständig ist, die Tätigkeit der FÖJler.

Vielfältige und abwechslungsreiche Aufgaben

Freiwillige ökologische Dienste wie das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) oder der Ökologische Bundesfreiwilligendienst (ÖBFD) bieten die Möglichkeit, sich aktiv für den Umwelt- und Naturschutz zu engagieren. Zu den vielfältigen und abwechslungsreichen Aufgaben der FÖJler gehört dabei neben der Besucherbetreuung vor allem das selbstständige Entwickeln und Durchführen von Naturerlebnisveranstaltungen mit Schulklassen und anderen Besuchergruppen. Dabei stehen erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Rat und Tat zur Seite.

Die Erfahrungen aus der praktischen Arbeit werden mit Seminarangeboten zu ökologischen Fragen und Zusammenhängen ergänzt. Das barrierearm gestaltete Natur-Erlebniszentrum Hohne-Hof und der nahe gelegene Löwenzahn-Entdeckerpfad bieten Erwachsenen und Kindern zahlreiche Möglichkeiten, die Natur zu erleben, zu entdecken und zu genießen.

Der Hohne-Hof ist zudem ein idealer Start- oder Zielpunkt für Wanderungen, Familienausflüge oder Mountainbike-Touren in die Bergwelt des Harzes. Das Café bietet den Gästen eine kleine Auswahl an Speisen und Getränken und lädt in gemütlicher Atmosphäre zum Entspannen und Erfrischen ein. Währenddessen können die Kinder im weitläufigen Gelände und auf dem Abenteuer-Spielplatz auf Entdeckungsreise gehen oder in der Forscher-Ecke Wissenswertes aus der Natur erkunden.

Cafeteria und Ausstellung sind derzeit wieder geöffnet

Die Nationalpark-Ranger informieren Besucherinnen und Besucher gern über Mitmach-Angebote, Veranstaltungen, Erlebnis-Highlights und die schönsten Wandertouren rund um den Hohne-Hof. Die Cafeteria und die Ausstellung im Hohne-Hof sind derzeit wieder entsprechend der regulären Öffnungszeiten geöffnet. Für den Zutritt gilt die 2G-Plus-Regel.

Weitere Auskünfte zum FÖJ im Natur-Erlebniszentrum Hohne-Hof gibt es unter 0170/5709022. Bewerbungen können bis zum 9. Februar per E-Mail an henning.moeller@npharz.sachsen-anhalt.de geschickt werden.

Nähere Informationen zu Freiwilligendiensten im Nationalpark Harz sind unter: www.nationalpark-harz.de/de/mitmachen/oeko-jahr-bfd zu finden.

Mehr als 10.000 Tier- und Pflanzenarten

Der Nationalpark Harz ist einer der größten deutschen Waldnationalparke und der erste länderübergreifende Nationalpark Deutschlands. 97 Prozent der Nationalparkfläche sind mit Wald bedeckt.

Mit nahezu 25.000 Hektar Fläche nimmt er rund zehn Prozent der Gesamtfläche des Harzes ein. Mehr als 10.000 Tier- und Pflanzenarten finden hier eine geschützte Zuflucht. Die länderübergreifende Nationalparkverwaltung Harz hat ihren Sitz in Wernigerode. Sie ist für die Fläche des Nationalparks auch untere Naturschutzbehörde, Wald- und Jagdbehörde.

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