Polizei Goslar auf der Spur von Gurtmuffeln und Handynutzern

Goslar.  Im Rahmen einer länderübergreifenden Kontrolle ahndeten die Beamten Verstöße, bei denen Autofahrer abgelenkt wurden.

Die Polizei kontrolliert mit vielen Kräften die Verkehrsteilnehmer.

Die Polizei kontrolliert mit vielen Kräften die Verkehrsteilnehmer.

Foto: Daniela König / Archiv BZV

Beim Autofahren mit dem Handy telefonieren oder aber den Sicherheitsgurt nicht anlegen – diese und andere Verstöße aufzudecken und zu ahnden war das Ziel einer großangelegten länderübergreifenden Kontrolle unter dem Titel „Ablenkung im Straßenverkehr“ an die Polizeiinspektion Goslar teilnahm. Die Kontrollen fanden die im Gebiet der Kaiserstadt und in Langelsheim statt. Die Goslarer Polizei wurde dabei von Einsatzkräften der Polizeistation Langelsheim und der Bereitschaftspolizei Braunschweig unterstützt.

Aufmerksamkeit wird verringert

„Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert grundsätzlich die uneingeschränkte Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Dies gilt in besonderem Maße natürlich für Fahrzeugführerinnen und -führer. Zunehmend wird allerdings beobachtet, dass diese durch das Telefonieren mit einem Handy oder die Nutzung anderer Funktionen, wie zum Beispiel Messenger-Diensten, vom Verkehrsgeschehen abgelenkt sind. Ablenkung am Steuer jedoch verringert die Aufmerksamkeit mit der Folge, dass gefährliche Situationen im Straßenverkehr zu spät erkannt werden und zu Verkehrsunfällen mit schweren Folgen führen. Untersuchungen dazu haben aufgezeigt, dass gerade die Nutzung von Kommunikationsmitteln während der Fahrt das Unfallrisiko um mindestens das Vierfache erhöht. Die in diesem Zusammenhang erfolgenden polizeilichen Maßnahmen sollen bei den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer das Bewusstsein für Ursache und Folgen stärken“, heißt es in der Mitteilung der Polizei Goslar zur Aktion.

Im Rahmen der erfolgten Kontrolle mussten insgesamt 20 Verstöße, darunter einmal Verdacht einer Straftat nach dem Kraftfahrzeugsteuergesetz, dreimal Benutzung Mobiltelefon, acht Verstöße gegen die Gurtpflicht, einmal Vorfahrtsverstoß, fünf mal Bauartveränderung, ein Verstoß gegen das Fahrpersonalgesetz und eine sonstige Verkehrsordnungswidrigkeit, geahndet werden. Die Kontrollen werden fortgesetzt.

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