Feld bei Hesserode in Thüringen fängt Feuer

Hesserode.  Der Brand nahe der Landesgrenze zu Niedersachsen beim thüringischen Hesserode wurde am Sonntag gemeldet – mehrere Nordhausener Wehren im Einsatz.

Die Rauchsäule des brennenden Felds war weithin zu sehen.

Die Rauchsäule des brennenden Felds war weithin zu sehen.

Foto: Peter Cott

Für eine Rauchsäule, die bis über Dün und Hainleite zu sehen war, sorgte am Sonntag ein Flächenbrand zwischen Hesserode und Kleinwechsungen. Selbst aus Keula im Kyffhäuserkreis habe man die Wand gesehen. „So schnell war ich noch nie aus Pützlingen mit dem Rad zurück“, erklärte der besorgte Hesseröder Ortsteilbürgermeister Michael Kramer. Immerhin verfehlten die Flammen nur um wenige Hundert Meter ein nahe gelegenes Neubaugebiet.

Der Notruf ging um 16.54 Uhr in der Leitstelle ein, die daraufhin großflächig alarmierte: Neben der Berufsfeuerwehr war fast jede Nordhäuser Ortsteilwehr sowie die Wehren aus Bad Sachsa und Walkenried auf den Beinen. Hinzu kamen auch Einsatzkräfte unter anderem aus Niedersachswerfen, Ellrich und Großwechsungen, die gegen das Ausbreiten kämpften. Kräftiger Wind sorgte dafür, dass sich der Brand über mehrere Hektar schnell gen Herreden ausbreitete. Weil etwa auch die Van-Asten-Gruppe als betroffener Landbesitzer mit zusätzlichen Wassertanks half, konnte das Feuer nahe einer Koppel der Forst-Farm gestoppt werden.

Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Ersten Informationen zufolge soll er sich von einer Landmaschine ausgebreitet haben, die aber augenscheinlich nicht zerstört wurde.

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