A7 stundenlang gesperrt – Unfall und Diesel sorgen für Stau

Bockenem  Wegen eines Lkw-Unfalls und ausgelaufenem Diesel war die A7 am Freitagmorgen stundenlang dicht. Die Rettungskräfte kamen nur schwer zur Einsatzstelle.

Der Gliederzug fuhr in einen Baustellenbereich, der Tank des Lkw wurde dabei aufgerissen. Die Fahrbahn musste durch eine Spezialfirma gereinigt werden.

Der Gliederzug fuhr in einen Baustellenbereich, der Tank des Lkw wurde dabei aufgerissen. Die Fahrbahn musste durch eine Spezialfirma gereinigt werden.

Foto: Polizei

Am frühen Freitagmorgen gegen 2.20 Uhr ereignete sich auf der Autobahn 7 ein Verkehrsunfall, in dessen Folge die Fahrbahn in Richtung Norden für mehrere Stunden vollgesperrt werden musste. Das meldet die Polizei.

Deren Ermittlungen zufolge befuhr ein 61-jähriger Mann aus dem Bereich Uelzen mit einem Lkw die A7 in Richtung Norden. Zwischen der Anschlussstelle Bockenem und dem Dreieck Salzgitter fuhr der Gliederzug auf dem rechten Fahrstreifen in einen abgesperrten Baustellenbereich. Der Fahrer blieb dabei unverletzt. Jedoch wurde der Tank des Lkw aufgerissen und ca. 150 bis 200 Liter Diesel liefen aus.

Die Autobahn musste in der Folge für mehrere Stunden gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu sieben Kilometer Länge. Es wurde keine Rettungsgasse gebildet, so dass die Einsatzkräfte Schwierigkeiten beim Erreichen der Unfallstelle hatten.

Umleitungsstrecken stark belastet

Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Bockenem abgeleitet. Die Umleitungsstrecken waren mit Beginn des einsetzenden Berufsverkehrs stark belastet.

Die Fahrbahn in Richtung Norden wurde gegen 6.30 Uhr vorübergehend freigegeben, so dass der aufgestaute Verkehr abfließen konnte. Nach einer nochmaligen, kurzzeitigen Vollsperrung wurde die Fahrbahn gegen 8.15 Uhr schließlich wieder komplett freigegeben.

Außer der Polizei waren die Autobahnmeisterei Hildesheim, die Freiwillige Feuerwehr Bockenem sowie ein Bergungsunternehmen an der Unfallstelle. Die Fahrbahn wurde durch eine Spezialfirma gereinigt. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von etwa 20.000 Euro, so die Polizei abschließend.

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