Moderne Energieversorgung mit grünem Wasserstoff?

Visualisierung einer Wasserstoffwirtschaft im ländlichen Südniedersachsen.

Visualisierung einer Wasserstoffwirtschaft im ländlichen Südniedersachsen.

Foto: Christian Schwier / SüdniedersachsenStiftung

Osterode.  Bündnis 90/Die Grünen laden am 9. Juni zum Online-Stammtisch ein. Thema ist ein Projekt zur Wasserstoffwirtschaft in Südniedersachsen.

Bündnis 90/Die Grünen laden wieder zu einem Online-Stammtisch ein. Er läuft am Mittwoch, 9. Juni, ab 19 Uhr. Thema ist dieses Mal ein Projekt zur Wasserstoffwirtschaft in Südniedersachsen. Dazu wird Dr. Benjamin W. Schulze, Projektleiter ViridisH2 Südniedersachsen, von der Südniedersachsenstiftung über das ViridisH2 Projekt berichten.

Wie gelingt der Schritt hin zu einer umweltfreundlicheren, nachhaltigeren Mobilität im ländlichen Raum?

Neuen Schub in der Entwicklung alternativer Brennstoffe verspricht das Projekt der Südniedersachsenstiftung: Ziel ist es, klimafreundliche und den Bedürfnissen angepasste Mobilität in der Region voranzutreiben – zum Beispiel durch den Einsatz von Wasserstoffbussen im ÖPNV.

Der dafür benötigte Wasserstoff könnte dezentral durch den Überschuss aus regenerativen Energien oder aus Gärrestwasser von Biogasanlagen gewonnen werden. Ein weiterer Aspekt ist, die verschiedenen Bereiche der Energiewirtschaft und der Industrie über die Wasserstoffproduktion miteinander zu verzahnen.

Wasserstoffregion Südniedersachsen

Wasserstoff kann auch Hybridkraftwerke betreiben, sodass landwirtschaftliche Betriebe energieautark wirtschaften können. Die ländliche Region rund um Göttingen bietet für das Wasserstoffprojekt beste Voraussetzungen.

Als Wasserstoffregion kann Südniedersachsen zukünftig eine große Rolle spielen, und außerdem können neue nachhaltige zukunftsorientierte Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die Veranstaltung findet online statt. Zugangsdaten gibt es nach Anmeldung unter der E-Mail veranstaltungen@gruene-osterode.de.

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