Jeden Kontakt kritisch hinterfragen

„Bis zum Abschluss der Impfaktion bleibt uns wohl nur die AHA-Regel stets konsequent einzuhalten.“

Die Corona-Pandemie beherrscht weiterhin unser Leben - nicht nur das im Landkreis Göttingen, in Niedersachsen oder in Deutschland. Nein, ganz Europa und andere Kontinente sind betroffen und versuchen, die Lage in den Griff zu bekommen und eine weitere Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu unterbinden. Aber während überall auf der Welt die Hoffnung am „Durchimpfen“ der jeweiligen Bevölkerung hängt, tauchen Mutationen des Virus auf und befallen immer mehr Länder. Deshalb ist es gerade jetzt so wichtig, die AHA-Regel (Abstand - Hygiene - Alltagsmaske) einzuhalten, damit sich das (mutierte) Virus nicht schneller weiterverbreitet als wir den (verfügbaren) Impfstoff verabreichen können.

Am gestrigen Montag haben wir noch berichtet, dass der im Osten Niedersachsens und nördlich von Braunschweig, und somit verhältnismäßig weit vom Südharz entfernt, gelegene Kreis Gifhorn mit einer Sonntagsinzidenz von 258 auf die geltenden Ausgangsbeschränkungen zusteuert, da erreichte mit dem Kreis Nordhausen einer unserer Nachbarlandkreise am Montag mit einem Inzidenzwert von 254 die kritische Grenze. Fast scheint es so, als würden all die verhängten Maßnahmen (noch) nicht so recht greifen, könnten wir machen was wir wollen, um die Pandemie einzugrenzen, doch der Erfolg bleibt aus. Die täglichen Fallzahlen sind konstant hoch, ebenso die Inzidenzen - und der Impfstoff lässt auf sich warten. Aber selbst wenn mehr Dosen vorhanden wären und somit verimpft werden könnten, rechnet Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Weltärztebundes, damit, dass wir bis zum Abschluss der Impfaktion ein Jahr benötigen würden, wie er am Sonntagabend in der ARD-Talkshow Anne Will sagte.

Also bleibt uns nur, die Notwendigkeit jedes persönlichen Kontakts selbstkritisch zu hinterfragen und in jedem Fall die AHA-Regel stets konsequent einzuhalten.

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