Kunden und Mitarbeiter schützen

„Es war ein dramatischer Appell an die Einsicht und Vernunft der Bevölkerung, den die Bundeskanzlerin am Donnerstag formulierte.“

Es war ein dramatischer Appell an die Einsicht und Vernunft der Bevölkerung, den die Bundeskanzlerin am Donnerstag formulierte. Und er ließ keinen Zweifel: Um eine Ausgangssperre, so ziemlich das letzte Mittel zur Eindämmung des Coronavirus, zu vermeiden, müssen wir alles, was möglich ist, an Präventionsmaßnahmen ins Feld führen.

Und da besteht weiter dringender Handlungsbedarf, vor allem an den neuralgischen Punkten, wo Menschen auch jetzt noch zwangsläufig zusammen kommen müssen, wie in den Einkaufsmärkten, die zur Versorgung der Menschen unverzichtbar sind und bleiben. Hier stehen, oder genauer gesagt, sitzen an vorderster Front die Kassiererinnen und Kassierer.

Ungeschützt sind sie in engem Sprechkontakt mit täglich hunderten Kunden, sind somit hochgefährdet und gefährden wiederum die Kunden. Manche Apotheken machen unterdessen vor, wie man es besser macht, ohne einen riesigen Kostenaufwand mit ganz einfachen Mitteln. Schlichte, leichtgewichtige Plexiglasscheiben, abgehängt von der Decke, die den Körper abdecken und unten Raum geben, alle Tätigkeiten auszuführen, könnten den entsprechenden Schutz bieten, der mir nötig scheint.

Ich würde mir wünschen, dass jetzt schnell gehandelt wird, in welcher Form auch immer, um Mitarbeiter und Kunden besser zu schützen und damit Einkaufen nicht zu einem Angsttermin wird. Wie noch nie sind in der aktuellen Krise Kreativität und Flexibilität gefragt.

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