Wiederaufbau der Köhlerhütte: Unterstützung erbeten

„Baugenehmigung, Materialkosten, Arbeit beim Bau – all das müssen die Mitglieder stemmen und hoffen daher auf die Unterstützung aus der Region.“

Der Brand der Köhlerhütte war wahrhaftig ein schwerer Schlag für den Förderverein Kultur- und Heimatpflege Neuhof – und das in doppelter Hinsicht: auf der einen Seite war der materielle Schaden in Höhe von etwa 30.000 Euro, auf der anderen die hunderten Arbeitsstunden, die Mitglieder in das Objekt investiert hatten, und die mit einer einzigen feigen Aktion vernichtet wurden.

Umso wichtiger ist aber auch, dass man sich als Verein davon nicht nachhaltig beeindrucken lässt. Das einstimmige Votum für den Wiederaufbau der Köhlerhütte auf der Jahreshauptversammlung ist ein Zeichen dafür, dass man eben nicht vor den Auswirkungen eines solchen Anschlags kapituliert, sondern nach einem Ausweg sucht. Allerdings steht auch fest, dass der Weg nicht einfach werden wird: Baugenehmigung einholen, die Materialkosten, und natürlich auch die eigentliche Arbeit beim Bau – all dies müssen die Vereinsmitglieder stemmen und hoffen daher zurecht auf die Unterstützung aus der Region. Die Köhlerhütte am DGH wurde schließlich von vielen Vereinen, Verbänden, Privatpersonen aus der gesamten Region genutzt. Insofern ist es ebenso wichtig, dass sich die Region beim Wiederaufbau mit einbringt. Dass der Wille dazu da ist, zeigt sich am hohen Spendenaufkommen, doch noch fehlt eben etwas Geld.

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