Kaum Spielräume bei Waschbären-Jagd

„Die Waschbären aber stellen, glaubt man den Experten, Natur und Umwelt auf eine besondere Belastungsprobe.“

Sie verzaubern jeden Tierfreund mit ihrem putzigen Aussehen, mit ihrer Zorro-Maske und ihrer quirligen, liebenswert erscheinenden Art. Waschbären sind was zum Liebhaben, aber nur solange man sie aus der Distanz betrachtet. Denn wehe, wenn sie losgelassen werden.

Dabei finde ich ihr Treiben in der Nähe der Menschen, das Ausräumen von Mülleimern oder gelegentliche Einbrüche in Schuppen oder Garagen weniger problematisch. Damit sollten wir umgehen können. Besorgniserregend ist ihre massive Präsenz in der Natur. Tief greifen sie dort ein mit wachsendem Einfluss und Folgen.

Man mag zur Jagd auf Wildtiere stehen wie man will, muss sie nicht unhinterfragt gut heißen und kann durchaus den Standpunkt vertreten, dass sich vieles ohne den Eingriff des Menschen regeln würde. Die Waschbären aber stellen, glaubt man den Experten, Natur und Umwelt auf eine ganz besondere Belastungsprobe und lassen im Sinne des Artenschutzes wohl wenig Spielräume. Nein, schön ist eine derart intensive Bejagung wahrlich nicht. Aber sie ist wohl unumgänglich.

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