Haushalt Walkenried: Eine schwere Entscheidung

„Es geht eben nicht mehr weiter so wie in der Vergangenheit, ob einem das gefällt oder nicht.“

Das war sicher nicht das Ergebnis, das speziell die Wiedaer Einwohner als Ergebnis der Haushaltsberatungen hören wollten: die Zukunft des Kurhauses ist ungewisser denn je. Auch wenn alle Fraktionen betonten, dass alles getan werden soll, damit das Gebäude als Versammlungsstätte nach dem 31. Dezember 2020 erhalten werden kann – am Ende wird es sich auf eine einzige Frage reduzieren: kann sich die Gemeinde die notwendigen Kosten zur Sanierung leisten, oder eben nicht.

Dabei muss allen auch klar sein, dass die Elektrik nur die berühmte Spitze des Eisberges ist. Weitere Kosten im Bereich Dämmung, Lampen, neuer Fenster oder Sanierung der Wohnung stehen fest, sind aber noch nicht eingeplant. Aus meiner Sicht kann am Ende nur eins das Kurhaus in seiner jetzigen Form retten: wie in Neuhof oder Tettenborn muss ein Förderverein gegründet werden, und die Wiedaer selbst müssen sich für die Zukunft des Gebäudes engagieren – und es auch stärker selber nutzen.

Eins steht auch fest: diese Entscheidung wird nicht die letzte schwierige sein, die die Politik treffen muss. Es geht eben nicht mehr weiter so wie in der Vergangenheit, ob einem das gefällt oder nicht.

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