Wissensaustausch geht in beide Richtungen

„Das Leben vor wenigen Jahrzehnten ist für junge Leute oft schwer nachzuvollziehen. Das bedeutet aber nicht, dass es nichts davon zu lernen gibt.“

Junge Menschen können viel von älteren lernen. Das ist, denke ich, unbestritten. Auch anders herum funktioniert der Wissensaustausch und ist, gerade in unserer sich technisch und digital rasant verändernden Welt, wichtig. Dass nicht jeder Senior sich in der Welt von 0 und 1 zurechtfindet wie die Generation Z, ist selbstverständlich; umso mehr schätzen es viele, wenn ihnen der Nachwuchs das ein oder andere erklärt.

Mein Eindruck ist jedoch, dass der Wissensaustausch in anderer Richtung, von alt zu jung, manchmal geringer geschätzt wird. Vieles, was noch vor wenigen Jahrzehnten das Leben der Menschen bestimmt hat, ist für junge Leute heute oft schwer nachzuvollziehen. Das bedeutet jedoch gerade nicht, dass es nichts zu lernen gibt.

Ob als Zeitzeuge im Geschichtsunterricht, als Oma und Opa, die den Enkeln das Fahrradfahren beibringen oder eben bei Häkeln, Kartenspielen und Kaffeetrinken in der Schul-AG – die Lebenserfahrung älterer Menschen ist eine wertvolle Quelle für junge Leute. Sie sollten die Chancen nutzen, von den vorigen Generationen zu lernen.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder