Klassenerhalt muss oberstes Ziel für Tuspo sein

„Aus der 16er-Staffel steigen am Saisonende vier Teams direkt wieder ab, eine enorme Quote.“

Mit der Rückkehr der Petershütter in die Fußball-Landesliga verfügt der Altkreis Osterode endlich wieder über einen Vertreter in der höchsten Liga des NFV-Bezirks Braunschweig – allein das ist eine gute Nachricht. Die Zeichen stehen zudem nicht schlecht, dass sich die Petershütter in der Landesliga etablieren können.

Über welche Qualität der Kader verfügt, hat die vergangene Rückrunde in der Bezirksliga eindrucksvoll bewiesen. Sicherlich wird es für den Aufsteiger eine Liga höher deutlich schwieriger, doch die Erfolge des Frühjahrs dürften für einiges an Selbstbewusstsein gesorgt haben. Die Mannschaft brennt darauf, nun auch in der Landesliga ihr Können unter Beweis zu stellen. Dass das Team fast komplett zusammen geblieben ist und zudem mit Jonas Wand und Fynn Lucas Rettstadt zwei junge, zugleich aber erfahrene Kräfte hinzugestoßen sind, sollte sich positiv auswirken. Zudem verfügen die Petershütter über das Faustpfand einer starken zweiten Mannschaft in der Kreisliga sowie einer A-Jugend in der Landesliga, aus deren Kreisen immer wieder auch Akteure eingebaut werden können.

Dass nach dem Aufstieg in Petershütte keiner abhebt, dafür sorgt Trainer Wolfgang Pilz mit all seiner Erfahrung. Denn das Unternehmen Landesliga wird bei aller Euphorie kein Selbstläufer. Aus der 16er-Staffel steigen am Saisonende vier Teams direkt wieder ab, eine enorme Quote. In den vergangenen Jahren gab es in der Liga daher eine klare Teilung: während an der Spitze einige wenige Teams mit dem Sprung in die Oberliga liebäugelte, befand sich der Rest im Abstiegskampf. Auch für die Blau-Weißen wird es von Beginn an darum gehen, sich ein möglichst großes Polster zu verschaffen, alles andere wäre als Aufsteiger vermessen.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder