Zorge. Hooligan, Kontakte zu Rechtsextremen und rassistische Straftaten: Die Vorwürfe gegen AfD-Mann Philipp Göthel sorgen für Unruhe im Harzklub.

Der Harzklub Zorge ist ein lokales Erfolgsbeispiel. Die Vereins- und Ehrenamtskultur wird immer schwächer – gerade auf dem Land. Überall wird es schwerer, neue Mitglieder zu finden. Nachfolgen auf langjährige Vorsitzende gestalten sich oft schwierig. Nicht so im Zweigverein Zorge. „Wir haben viele neue Mitglieder und unser Altersdurchschnitt ist jetzt bei um die 50“, berichtete der Vorsitzende Hendrik Behrens stolz gegenüber dem Harz Kurier im vergangenen Jahr. Das ist für einen Zweigverein des Harzklubs durchaus eine Errungenschaft. Wie sie das geschafft haben? Man müsse einfach offen sein. „Egal, wie man politisch eingestellt ist“, glaubt Behrens.