Luftrettung

Südharzer Luftretter fliegen 1.483 Einsätze im Jahr 2021

„Christoph 37“ ist am Südharzklinikum Nordhausen stationiert, landet aber auch schon mal auf dem Brocken. Zum Einsatz kommt ein Rettungshubschrauber des Typs EC135.

„Christoph 37“ ist am Südharzklinikum Nordhausen stationiert, landet aber auch schon mal auf dem Brocken. Zum Einsatz kommt ein Rettungshubschrauber des Typs EC135.

Foto: DRF Luftrettung

Nordhausen.  Rettungshubschrauber „Christoph 37“ war von Nordhausen aus im Jahr 2021 wieder vielfach im Einsatz.

Die schnelle Hilfe aus der Luft wird gebraucht, in der Corona-Pandemie mehr denn je. Dies belegen die jetzt von der DRF-Luftrettung veröffentlichten Einsatzzahlen des vergangenen Jahres. Der in Nordhausen stationierte Hubschrauber Christoph 37“ leistete im Vorjahr insgesamt 1.483 Einsätze, davon waren 1.454 in der Notfallrettung und 29 zum Transport kritisch kranker oder verletzter Patienten zwischen Kliniken.

20.000 Einsatz im August 2021 geflogen

Ein Jubiläum konnte das Team am Freitag, dem 13. August 2021, begehen - damals wurde die Besatzung zum 20.000. Mal alarmiert. Die Luftretter-Station befindet sich am Südharz-Klinikum. Sie wurde am 2. November 1992 durch das DRK gegründet, am 1. Juli 2006 übernahm die DRF Stiftung Luftrettung den Flugbetrieb.

Täglich von 7 Uhr morgens bis Sonnenuntergang ist Christoph 37 einsatzbereit und wird in den Landkreisen Nordhausen, Harz, Goslar, Göttingen, Eichsfeld, Kyffhäuser, Unstrut-Hainich, Sömmerda, Erfurt und Mansfeld-Südharz angefordert. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern erreichen die Besatzungen in maximal 15 Flugminuten.

So setzt sich das Personal zusammen:

Die Piloten werden von der DRK gestellt, die Notärzte vom Südharz Klinikums und der Helios Klinik Bleicherode sowie die Notfallsanitäter aus dem DRK-Kreisverband Nordhausen. Es kommt ein Hubschrauber des Typs EC135 zum Einsatz.

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