„Ich bin weiterhin an einem Kauf interessiert“

Wieda.  Kevin Dittmer möchte das Kurhaus in Wieda erwerben, um sein Fitnessstudio und seine IT-Firma auszubauen.

Kevin Dittmer betreibt im Kurhaus Wieda ein Fitnessstudio. Er möchte gerne das komplette Gebäude kaufen, um seine Firmen dort auszubauen.

Kevin Dittmer betreibt im Kurhaus Wieda ein Fitnessstudio. Er möchte gerne das komplette Gebäude kaufen, um seine Firmen dort auszubauen.

Foto: Thorsten Berthold / HK-Archiv

Viel wurde in der Bevölkerung und der Politik in den vergangenen Monaten über den möglichen Verkauf des Kurhauses Wieda und die Pläne des Investors spekuliert und diskutiert. Der Interessent ist Kevin Dittmer und im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt der Wiedaer seine Pläne für das Gebäude erstmals der Öffentlichkeit .

Unternehmen laufen bestens

Einfach zusammengefasst lassen sich diese wie folgt erklären: seine beiden Firmen , ein Fitnessstudio und eine IT-Firma laufen bestens – und aus diesem Grund möchte er mit beiden expandieren . Und als Räume für diesen Ausbau möchte Kevin Dittmer gerne das Kurhaus nutzen und umbauen.

Dass er dafür das Gebäude in der Mitte des Ortes ausgewählt hat, ist wenig verwunderlich – er nutzt dieses bereits seit vielen Jahren. Bereits im Jahr 2000 hatte sein Vater dort eine Fitnessgemeinschaft gegründet, Teile des Kellers dafür selbst ausgebaut. Kevin Dittmer hat diese übernommen, in ein Fitnessstudio umfirmiert und sogar noch ausgebaut: im Jahr 2017 übernahm der Wiedaer die Vereinsräume des Wintersportvereins und erweiterte das Studio von 76 auf 130 Quadratmeter. Auch diesen Umbau und die notwendigen Kosten übernahm er selbs t.

Neue Arbeitsplätze schaffen

Sollte er das Gebäude erwerben können, stehen die Maßnahmen bereits fest: der große Saal wird zum Fitnessstudio umgebaut. Der Leseraum sowie die angrenzenden Räume werden ebenfalls renoviert und saniert . „Dort soll dann meine IT-Firma einziehen“, beschreibt er die Planungen. Dadurch, so betont Kevin Dittmer, würden zwischen fünf und sechs neue Arbeitsplätze geschaffen (im Studio und der Firma zusammen) sowie Aushilfsstellen . „Junge Erwachsene könnten beispielsweise im Studio aushelfen.“

Nichts ändern würde sich durch einen Kauf von ihm für die bisherigen Mieter im Gebäude. Die Zahnarztpraxis und das Depot der Freiwilligen Feuerwehr würden erhalten bleiben. Zusätzlich würde er kostenlos nutzbares WLAN in und um das Kurhaus freischalten.

„Ich bin weiterhin an einem Kauf des Kurhauses interessiert“, betont Kevin Dittmer trotz der jüngsten Entscheidung des Gemeinderates noch einmal ausdrückli ch.

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