Grundschule und Kindergarten: In Bad Sachsa wurde viel saniert

Bad Sachsa.  In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche städtische Gebäude zum Teil umfassend aufgewertet und der Sanierungsstau der Vorjahre abgebaut.

Die Grundschule in Bad Sachsa wurde grundlegend im Inneren saniert. 

Die Grundschule in Bad Sachsa wurde grundlegend im Inneren saniert. 

Foto: Thorsten Berthold / HK

Schallschutzdecken in drei Klassenräumen, neue Deckenbeleuchtung und Fußböden – in der Grundschule Bad Sachsa wurde in den Sommerferien reichlich saniert. Dies konnte Uwe Weick, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, auf der Sitzung des Jugend-, Schul-, Kultur-, Sport- und Sozialausschusses der Stadt Bad Sachsa berichten.

Zahlreiche Arbeiten wurden dabei von den Mitarbeitern des städtischen Bauhofes vorgenommen. In Planung sei aktuell der neue Treppenturm durch ein Ingenieurbüro. „Es hat alles gut geklappt, was auch die Schulleitung bestätigt“, freute sich der Verwaltungschef über den Fortgang der Arbeiten.

Brückenneubau im Jahr 2021

Sichtlich zufrieden war Uwe Weick auch über die Sanierung des DRK-Kindergarten in Neuhof. „Das Gebäude wurde umfänglich saniert, mit dem Ergebnis, dass es jetzt modern und neu ist, jeder Sanierungsstau behoben wurde.“ Dies sei auch wichtig, da die 25 Kindergartenplätze, die dort angeboten werden, „dringend gebraucht werden.“

Zur Sanierung der Brücke im Schulweg konnte Uwe Weick mitteilen, dass 300.000 Euro an Mitteln für den Bau inklusive Planung in den Haushalt 2020 eingestellt wurden, dieser allerdings erst im Juli genehmigt wurde. Ein Fachbüro wurde mittlerweile für die Ausschreibung beauftragt.

„Das Ziel ist es, dass die Vergabe des Projekts in diesem Jahr abgeschlossen wird und der eigentlich Bau Anfang des Jahres 2021 beginnt“, beschreibt der Verwaltungschef das weitere Vorgehen.

Gebäude kann abgerissen werden

Ein Dauerthema ist auch der Abriss des Gebäudes Dorfstraße 32 in Tettenborn und der damit verbundene Neubau des Feuerwehrhauses. Froh konnte Uwe Weick mitteilen, dass für das Projekt, dass 211.000 Euro kosten soll, eine Zuwendung von 174.000 Euro (73 Prozent) gewährt wird. Aktuell werde die Ausschreibung erstellt. „Einfach wird es aber nicht werden, da damals von Einwohnern vor Ort die Archäologie mit ins Boot geholt wurde. Das erschwert die Arbeit der Verwaltung natürlich.“

Aber nicht nur im Bereich Gebäude ist bzw. soll etwas passieren, gleiches trifft auch auf die Ausrüstung des Bauhofes zu. Konkret soll ein neuer Radlader erworben werden. Man habe im Vorfeld geprüft, ob man ein Fahrzeuge mieten oder leasen könnte, entsprechende Angebote wurden jedoch wegen Unwirtschaftlichkeit vom Rechnungsprüfungsamt (RPA) des Landkreises Göttingen abgelehnt.

Neue Ausschreibung vorgenommen

Nun habe man erneut ausgeschrieben für einen Kauf – und eine Firma habe dafür auch einen Radlader Baujahr 2018 mit Kosten von 37.000 Euro angeboten. Auch hier gebe es Nachfragen vom RPA, aber diese könnten wohl gleich durch die Firma gelöst werden. „Wir hoffen, dass wir das Fahrzeug noch vor dem nahenden Winter bekommen werden“, zeigte sich Uwe Weick zuversichtlich.

Vermutlich im März 2021 soll ein neues Fahrzeug, konkret der Einsatzleitwagen (ELW) der Freiwilligen Feuerwehr Bad Sachsa ausgeliefert werden. Der Verwaltungschef erklärte, dass die vom Land Niedersachsen im November 2019 angekündigten Sondermittel in Höhe von 90.000 Euro für die Ersatzbeschaffung des ELW noch nicht eingetroffen seien, es auch noch keinen Verwendungsbescheid gebe. „Das gleiche gilt auch für die Gemeinde Walkenried, denen 150.000 Euro für ein neues Tanklöschfahrzeug avisiert wurden.“

Lediglich die Stadt Bad Lauterberg habe sogar noch im Jahr 2019 die ankündigten 950.000 Euro für den Um- und Ausbau des Feuerwehrgerätehauses in Barbis erhalten.

Rettungswache bleibt erhalten

Abschließend teilte Uwe Weick noch mit, dass eine Änderung beim Thema Rettungsdienst vollzogen wird. Ab dem 1. November übernehme hier vor Ort der ASB die Arbeit des DRK.

„Uns war wichtig, dass die Rettungswache, die bei der Feuerwehr in Bad Sachsa untergebracht ist – und deren Zusammenarbeit sich bewährt hat –, bestehen bleibt. Aktuell gehen wir auch davon aus, dass sich daran nichts ändern wird, und das muss auch so bleiben“, betonte der Verwaltungschef ausdrücklich.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder