Kita mit Waldgruppe und Sonderöffnungszeiten geplant

Bad Sachsa.  Unter Trägerschaft der Johanniter-Unfall-Hilfe könnte auf dem Sportplatz in Bad Sachsa eine neue Kindertagesstätte entstehen.

Blick auf den Bad Sachsaer Sportplatz. Aktuell wird die Anlage nicht mehr genutzt, über ihre Nachnutzung diskutiert.

Blick auf den Bad Sachsaer Sportplatz. Aktuell wird die Anlage nicht mehr genutzt, über ihre Nachnutzung diskutiert.

Foto: Thorsten Berthold / HK-Archiv

Früher hat Daniel Quade selbst auf dem Sportplatz in der Steinstraße Fußball gespielt, nun reichte der Ratsherr bei der Stadtverwaltung in Bad Sachsa ein Konzept für eine Nachnutzung des brach liegenden Areals ein: eine neue Kindertagesstätte, der eine Waldgruppe und Sonderöffnungszeiten beinhalten soll, könnte entstehen. Und auch einen Träger kann er präsentieren: die Johanniter-Unfall-Hilfe.

„Heute ist ein toller Tag für unsere Stadt und ein Tag, der mich persönlich stolz macht“, erklärte Quade bei der Übergabe des 47-seitigen Trägerkonzeptes. An diesem habe er über mehrere Monate gearbeitet und dabei viele Gespräche mit den Verantwortlichen der Johanniter geführt, um diese für die Idee zu gewinnen. Dass diese die richtigen seien, zeigte sich laut Quade allein daran, dass die Johanniter-Unfall-Hilfe deutschlandweit 470 Kindertagesstätten betreibt.

Waldgruppe vorgesehen

Das Konzept der neuen Anlage sieht wie folgt aus: die Kita soll auf 600 Quadratmetern Fläche nach neuesten Standards gebaut werden.

Das geplante Angebot umfasst eine Krippengruppe für 15 Kinder, eine Kita-Gruppe für 25 Kinder sowie zusätzlich eine Gruppe für einen sogenannten „Waldkindergarten“ (maximal 15 Kinder). Diese Waldgruppe, so erklärt der Ratsherr, könne bei Bedarf jederzeit in eine „normale“ Gruppe umgewandelt werden – „so bewahren wir maximale Flexibilität und haben noch Plätze in Reserve, wenn die Nachfrage nach diesem Angebot geringer als gewünscht ist oder wir noch mehr Plätze benötigen“.

Durch die mögliche Einrichtung würde natürlich auch neues Personal benötigt, dass komplett von den Johannitern gestellt würde.

Sonderöffnungszeiten geplant

Froh ist Daniel Quade auch darüber, dass in dem Konzept auch Sonderöffnungszeiten vorgesehen sind. Konkret von 7 bis 8 sowie 16 bis 17 Uhr könnten Eltern ihre Kinder zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten betreuen lassen.

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