Freigabe der B243 rückt näher

Bad Lauterberg  Bad Lauterberger Bauausschuss gab bei seiner Sitzung den aktuellen Stand zur neuen Umgehung bekannt. Die Eröffnung ist für den 5. September geplant.

Die neue Umgehungsstraße Barbis/Osterhagen, die B243n, kann aller Voraussicht nach ab dem 5. September eröffnet werden. Das gab der Vorsitzende des Bad Lauterberger Bauausschusses, Klaus-Peter Münch, bei dessen Sitzung am Montagabend bekannt. „In Absprache mit dem Straßenbauamt in Goslar ist der Termin durchaus realistisch“, bestätigte auch die Fachbereichsleiterin Bauwesen und Umwelt, Anette Gödecke.

„Die Chancen sind sehr realistisch. Derzeit stimmen wir einen genauen Termin mit den Ministerien ab.“
Günter Hartkens, Leiter des Straßenbauamtes Geschäftsbereich Goslar

Die ausstehenden Arbeiten könnten ohne Probleme bis zum anvisierten Termin fertiggestellt sein, sagte Gödecke. Derzeit müssen noch Markierungen angelegt, die Seitenbegrenzungen mit Schotter befüllt und die Beschilderungen aufgestellt werden.

„An der Baustelle ist mächtig Man-Power am Werk – wir hoffen jetzt einfach auf die Gunst der Stunde, dass das Unternehmen die Arbeiten bis September erledigen kann“, erklärte Gödecke.

Realistischer Termin

Auch der Leiter des Geschäftsbereiches Goslar von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Günter Hartkens, sieht dem Eröffnungstermin im September optimistisch entgegen. „Die Chancen, dann zu eröffnen, sind sehr realistisch. Derzeit stimmen wir einen Termin mit den Ministerien ab – es ist schließlich wichtig, dass die Politiker zur Eröffnung auch Zeit haben“, erklärte er.

Ab dem 5. September jedenfalls bestehe die Möglichkeit, die neue Ortsumgehung freizugeben. Derzeit arbeiten die Bauarbeiter noch an einem Weg für langsam fahrende Verkehrsteilnehmer und einem 16 Kilometer langen Wildzaun. „Der Zaun wird bei der Eröffnung etwa zur Hälfte fertiggestellt sein und danach bei laufendem Betrieb weitergebaut.“

Thüringer Abschnitt erst 2018

Dabei werde nur der Bauabschnitt von Bad Lauterberg bis Nüxei eröffnet. Hartkens erklärte, dass der weitere Bauabschnitt auf thüringischer Seite erst in Angriff genommen werde, wenn zeitgleich zwei Drittel des Baus auf niedersächsischer Seite begonnen werden. „Die finanziellen Mittel stehen dafür aber noch nicht bereit, da sich der Bund bisher nicht zu dem Bauvorhaben geäußert hat.“

Der Chef des Nordthüringer Straßenbauamtes, Franz Rohmund, erklärte gegenüber der Nordhäuser Allgemeine (NA), dass er die Baugenehmigung für die Ortsumgehung Holbach/Günzerode erst 2018 erwarte. Grund dafür sei eine neue Gesetzgebung. Geänderte Fahrbahnbreiten müssten jetzt in den Planungen bedacht werden. Letztlich beeinflusse aber der Bund als Geldgeber das Tempo, so Rohmund.

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