Reit- und Fahrverein organisiert ungewöhnlichen Pokalritt

Lesedauer: 2 Minuten
Stefan Müller absolvierte an der Seite von Archie die ausgesuchte Strecke.

Stefan Müller absolvierte an der Seite von Archie die ausgesuchte Strecke.

Foto: Privat

Eisdorf  Auch beim Reiten in der Pandemie sind Corona-Vorschriften einzuhalten.

Auch wenn beim Reit- und Fahrverein Samtgemeinde Bad Grund mit Sitz in Eisdorf Veranstaltungen, wie etwa der Pokalritt, das Geschicklichkeitsturnier sowie das große traditionelle Reit- und Springturnier im August aus Corona-Gründen ausfallen mussten, hat sich doch einiges getan.

Denn Inge Drücker und Niki Müller hatten die Idee zu einem ungewöhnlichen Pokalritt, der in einem Zeitraum von vier Wochen absolviert werden konnte. Sie übernahmen auch Planung und Organisation, wobei die Corona-Vorschriften nicht außer Acht gelassen wurden. Drei Strecken arbeiteten sie aus, die sowohl aktiven als auch nicht so aktiven Reitern zur Auswahl standen. Die erste Stecke umfasste zehn Kilometer, die zweite 3,5 Kilometer und die dritte fünf Kilometer.

Besondere Aufteilung der Strecke

Wer mitmachen wollte, erhielt die jeweilige Streckenkarte per E-Mail, per Online-Routenplaner (Kompott) oder auf Papier. Und die ausgewählte Tour musste nicht sofort, sondern durfte innerhalb eines Monats in Angriff genommen werden. Die Ergebnisse wurden dann in eine der beiden Whats-App-Gruppen gestellt.

Auf Strecke A holte sich Tanja Wachsmuth mit „Dawinja“ den Sieg. Auf Platz zwei kamen Daniela Aschoff mit „Laeticia“, Katrin Schönberger-Braun mit „DonnerLitte“ und Tanja Wachsmuth mit „Nadja“

Auf Strecke B kam Sarah Müller mit „Archie“ auf den ersten Platz, gefolgt von Lea-Marie Aschoff mit „Peggy Sue“.

Auf Strecke C sicherte sich Stephan Müller mit „Archie“ vor Felix Drücker mit „Shadow“ den Sieg.

Anweisung unterbreitet

Der Vorstand des Reit- und Fahrvereins Samtgemeinde Bad Grund erstellte aber auch für seine Mitglieder in Anlehnung an die Handlungsanweisung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und des Pferdesportvereins Hannover eine aktuelle Handlungsanweisung, um so auch zu Corona-Zeiten ausreichende Trainings- und Bewegungsmöglichkeiten anzubieten. Dieses Schriftstück ist sowohl in der Reithalle in Eisdorf, als auch auf der Außenanlage in Eisdorf ausgehängt worden.

Außerdem besteht die Möglichkeit, sie auf der Homepage des Vereins nachzulesen. Darin ist zu lesen, dass die Anwesenheitszeiten der Pferdesportler auf ein Mindestmaß zu reduzieren sowie zu dokumentieren sind. Außerdem ist das Training in der Halle nur einzeln gestattet, maximal zwei Personen dürfen hier anwesend sein. Auf dem Reitplatz und dem Springplatz dürfen maximal drei Personen mit ihren Pferden und gegebenenfalls einem Reitlehrer zeitgleich anzutreffen sei. Zuschauer sind im Moment nicht zulässig.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder