Braunschweig. Nazareth im Westand, Red Onions im Gliesmaroder Thurm, Weihnachtssingen in St. Martini - hier finden Sie aktuelle Veranstaltungs-Tipps.

Bühne & Show

Ab Donnerstag, 7. Dezember: „Winterklater“ im Wintertheater. Im heimeligen Spiegelzelt auf dem Platz an der Martinikirche läuft an diesem Wochenende der braunschweigische Heimatabend „Winterklater“ mit Sänger und Entertainer Louie und Jazzkantinenchef Christian Eitner. Die beiden schnacken mit „klarem A“ über Braunschweiger Befindlichkeiten und debattieren anhand musikalischer Beispiele, ob alles schlecht ist, was aus Hannover kommt. Dazu gibt es Fisematenten, Döneken und Klinterklaterhits mit der Harfen Agnes, Hugo dem Nachtwächter, Kulle Blau und Gästen: allabendlich bis Sonntag, 10. Dezember, jeweils 19 Uhr. Vom 13. bis 22. Dezember läuft dann die Braunschweiger Weihnachtsgeschichte. Karten gibt es ab 36 Euro.

Ab Freitag, 8. Dezember:„Drecksklub“ im LOT. Streaming-TV-Anbieter wie Netflix haben das Serienformat populär gemacht. Der „Drecksklub“ ist eine Serie, die auch schon zehn Jahre läuft, allerdings nicht digital, sondern real, im Braunschweiger LOT-Theater. Die kultige Musiktheater-Show mit maskierten Darstellern, Puppen und Band handelt von einer schrägen Bar im Moor, in der immer wieder allerlei illustre Figuren zusammenkommen. Das zehnjährige Bestehen wird mit der neuen Folge „La Bumm - Die Fete“ gefeiert. Premiere ist am Freitag, 19 Uhr, auf der neuen LOT-Bühne im Quartier, St. Leonhard 8a. Weitere Aufführungen am 9., 14., 15. und 16. Dezember. Eintritt: 19, ermäßigt 7 Euro.

Der „Drecksklub“ ist eine skurrile, unterhaltsame Mischung aus Theater, Kabarett, Konzert, Maskerade und Puppenspiel.
Der „Drecksklub“ ist eine skurrile, unterhaltsame Mischung aus Theater, Kabarett, Konzert, Maskerade und Puppenspiel. © LOT

Samstag, 9. Dezember: Geheimdienst-Geheimnisse in der Brunsviga. Dr. Walter Martz lehrt und forscht als Toxikologe an der Universität Gießen. Sein Spezialgebiet sind Gifte und gefährliche Substanzen unterschiedlichster Art. In seinem Programm „Wie töten Geheimdienste?“ ist er dem M16, KGB und CIA auf der Spur. Laut Ankündigung stellt Martz auf der Bühne Tathergänge nach, analysiert Methoden und gibt Einblick in berühmte Fälle von Geheimdienstmorden und Anschlägen. Da geht es etwa um die Attacken auf Alexej Nawalny, Alexander Litvinenko und Sergei Skripal. Beginn ist um 20 Uhr. Karten kosten etwa 30 Euro.

Samstag, 9. Dezember: „Salome“ im Staatstheater. Mit der Oper „Salome“ nach einem Drama von Oscar Wilde landete Richard Strauss 1905 einen sensationellen Skandalerfolg. Die gewaltige, sinnliche, melodische und harmonische Konventionen überschreitende Musik und die von Erotik und Gewalt getriebene Handlung sorgten international für erregte Debatten und volle Opernhäuser. Auch 120 Jahre später fasziniert der Stoff um die allseits begehrte Königstochter, die den Kopf des Propheten Jochanaan fordert, weil er sie zurückweist, noch immer. Wie wird Braunschweigs Operndirektorin Isabel Ostermann ihn deuten? Premiere ist am Samstag, 19.30 Uhr, im Großen Haus des Staatstheaters. Karten gibt es ab 17,50 Euro.

Konzerte

Donnerstag, 7. Dezember: Nazareth im Westand. Die schottischen Rock-Veteranen blicken auf sagenhafte 55 Jahre Bandgeschichte zurück. Mit Bands wie Led Zeppelin, Deep Purple und Black Sabbath zählt die Gruppe aus Edingburgh zu den Pionieren des Hardrock. Songs wie „This Flight Tonight“, „Hair Of The Dog“, „Dream On“ und die Ballade „Love Hurts“ wurden zu Klassikern. Der aktuellen Besetzung gehört mit Bassist Pete Agnew noch ein Gründungsmitglied an. Gitarrist Jimmy Murrison und Drummer Lee Agnew sind seit den 90er Jahren dabei, Sänger Carl Sentance stieg 2015 ein. Mit ihrem 25. Studioalbum „Surviving the Law“ im Gepäck stellen sich Nazareth am 7. Dezember um 20 Uhr im Westand vor. Karten kosten 42,50 Euro.

Donnerstag, 7. Dezember: Adam Barnes, Sarah Walk und Joe Hicks im Riptide. Drei internationale Singer-Songwriter stellen sich gemeinsam im Riptide vor. Adam Barnes aus Oxford kreiert melancholischen Indie-Pop zur Akustikgitarre. Sarah Walk aus Minneapolis ist eine junge, wütende Stimme aus den USA. Zu leichten Piano- und Elektroklängen singt sie über gleichgeschlechtliche Liebe, Gendergerechtigkeit und andere politische und persönliche Themen. Joe Hicks aus Newbury mischt Pop und Folk und gilt als Meister der Loop-Station. Beginn ist um 20 Uhr im Riptide, Ölschlägern 14. Karten kosten etwa 22 Euro.

Ewig junge Altmeister des Oldtime-Jazz: Die Red Onion Jazz Company lädt am 8. Dezember zum Weihnachts-Jazz in den Gliesmaroder Thurm. Mit dabei: Alfred Tischel (Klarinette, Saxofon), Ansgar Brauner (Posaune), Uli Maneke (Trompete), Ulfert Beiß (Piano, Gesang), Axel Schwedhelm (Bass), Eberhard Stoppok (Tuba) und „Knatze“ Ulbrich (Drums).
Ewig junge Altmeister des Oldtime-Jazz: Die Red Onion Jazz Company lädt am 8. Dezember zum Weihnachts-Jazz in den Gliesmaroder Thurm. Mit dabei: Alfred Tischel (Klarinette, Saxofon), Ansgar Brauner (Posaune), Uli Maneke (Trompete), Ulfert Beiß (Piano, Gesang), Axel Schwedhelm (Bass), Eberhard Stoppok (Tuba) und „Knatze“ Ulbrich (Drums). © Red Onions | Red Onions

Freitag, 8. Dezember: Red Onion Jazz Company im Gliesmaroder Thurm. Mit gut gelauntem, swingenden Oldtime-Jazz will die Red Onion Jazz Company Ihrem Publikum Entspannung für Ohren und Seele bieten. Das Septett spielt in der gemütlichen Gastronomie des Gliesmaroder Thurms an der Berliner Straße 105 beliebte Jazzstandards, deutsche Evergreens und verjazzte Weihnachtslieder. Die Braunschweiger Zwiebeljazzer, die auf sage und schreibe 56 Jahre Bandgeschichte zurückblicken, versprechen eine Ballhaus-Atmoshäre im Stile der Roaring Twenties in Chicago. Die aktuelle Besezung: Ulfert Beiß (Piano, Gesang), Ansgar Brauner (Posaune), Uli Maneke (Posaune), Axel Schwedhelm (Bass, Gitarre), Dr. Eberhard Stoppok (Tuba), Alfred Tischel (Klarinette, Saxophon) und Dr. „Knatze“ Ulbrich (Drums). Los geht es um 19 Uhr. Karten kosten 12 Euro.

Samstag, 9. Dezember: Weihnachtssingen in St. Martini. Weihnachtslieder zum Zuhören und Mitsingen erklingen am Samstag, 9. Dezember, von 18 Uhr an in St. Martini. Der Martini-Chor, die Seniorenkantorei, Martiniforte und das Ensemble aquAkkord gestalten ein buntes Programm. Bei beliebten und bekannten Adventsliedern ist das Publikum eingeladen einzustimmen. Der Eintritt ist frei.

Zwischen Dark Wave und Progressive Pop: Die Band Diary of Dreams um Frontmann Adrian Hates kommt am 9. Dezember ins Kufa-Haus. 
Zwischen Dark Wave und Progressive Pop: Die Band Diary of Dreams um Frontmann Adrian Hates kommt am 9. Dezember ins Kufa-Haus.  © Veranstalter | Diary of Dreams

Samstag, 9. Dezember: Diary of Dreams im Kufa-Haus. Diese deutsche Alternative-Band hat sich einen ganz eigenen musikalischen Kosmos geschaffen. Damit ist sie auch international erfolgreich. 1989 von dem Düsseldorfer Gitarristen, Sänger und Soundtüftler Adrian Hates gegründet, waren Diary of Dreams zuerst im Dark Wave-Umfeld unterwegs. Mit der Zeit kamen Einflüsse aus Elektro, Future Pop und progressivem Rock hinzu. Hates verfasst die dunkel-poetischen Texte zu seinen eigenwilligen Kompositionen in Deutsch und Englisch. Aktuell sind Diary of Dreams als Quartett mit dem aktuellen Album „Melancholin“ unterwegs. Am Samstag, 9. Dezember, stellen sie sich um 20 Uhr im Kufa-Haus am Westbahnhof vor. Karten kosten etwa 40 Euro.

Samstag, 9. Dezember: Feliz Navidat im Hotel Nord. Folk, Blues, Rock und Soul mit weihnachtlicher Note gibt es zur besten Sendezeit im Musikclub Hotel Nord in der Robert-Bosch-Straße 7. Sängerin Betty Dambietz wird begleitet von der Hausband u.a. mit André Huk, Michael Fabian, Geza Gal, Helge Preuß und Micha Brünig. Thorsten Stelzner und Axel Uhde sind auch dabei. Los geht es um 20 Uhr.

Sonntag, 10. Dezember: Adventskonzert in St. Katharinen. Die Katharinen-Kantorei lädt um 16 Uhr zum Adventskonzert in der Katharinen-Kirche am Hagenmarkt ein. Gemeinsam mit dem Jugendchor Belcanto des Staatstheaters und Solist Yuedong Guan (Tenor) singt sie weihnachtliche Werke. Der Eintritt ist frei.