Gut besucht: Betreiber ziehen positive Weihnachtsmarkt-Bilanz

Osterode  Besonders die Wechselhütten, in denen sich beispielsweise Vereine präsentieren konnten, kamen gut an und sollen auch künftig beibehalten werden.

Der Weihnachtsmarkt in Osterode wurde mit dem traditionellen Stollenanschnitt eröffnet.

Der Weihnachtsmarkt in Osterode wurde mit dem traditionellen Stollenanschnitt eröffnet.

Foto: Felix Gräber / HK

Die Buden sind abgebaut, die Plätze wieder mit anderen Veranstaltungen und Märkten gefüllt. Die Veranstalter der Weihnachtsmärkte in Göttingen, Duderstadt, Hann. Münden, Osterode und Northeim ziehen Bilanz.

„Wir haben eine sehr positive Resonanz auf den diesjährigen Weihnachtsmarkt erfahren“, sagt Angelika Daamen, Geschäftsführerin von Göttingen Tourismus. Der Göttinger Weihnachtsmarkt habe sich sehr stark entwickelt. Vor allem im Bereich der Ausstattung habe sich einiges getan. In dieser Saison sei beispielsweise die Beleuchtung zu hundert Prozent auf LED umgestellt worden. Zum einen sei der damit verbundene Energiespareffekt gut bei den Besuchern angekommen, aber auch das erzeugte Licht habe für eine angenehme Atmosphäre gesorgt. „Die Stimmung war sehr festlich. Man hat sich einfach wohlgefühlt auf dem Weihnachtsmarkt – trotz der Sicherheitsvorkehrungen“, sagt Daamen. Auch die neue Attraktion, der mechanische, sprechende und singende Elch-Kopf „Rudi“, habe für zusätzliche Besucher gesorgt.

Überwiegend positive Rückmeldungen zu Rudi habe er ebenfalls bekommen, berichtet Stadtsprecher Dominik Kimyon. Etwa 500.000 Besucher hätten die 73 Stände des Weihnachtsmarkts in diesem Jahr besucht. Die Verweilzonen seien neu gegliedert und freundlicher gestaltet worden. Dadurch sei mehr Platz geschaffen worden, was gut bei den Besuchern angekommen sei. Trotz des „nicht immer schönen Wetters“ habe die Stadt von den Marktbeschickern positive Rückmeldungen erhalten.

Weihnachtsmarkt Osterode

Auch Osterode bekam für die fünf Wechselhütten sehr gute Resonanz, aber auch für die Gestaltung: „Mit dem Motto ,Alles Liebe‘ haben wir alles richtig gemacht“, sagt Marco Gömann vom Verein Tourismus und Marketing Osterode am Harz.

Es habe viel Lob für die Atmosphäre auf dem kleinen, heimeligen Markt gegeben. Die Mottotage, vor allem das „Heimatliebe“-Wochenende, seien sehr gut angekommen. „Wir sind ein kinderlieber Weihnachtsmarkt, das merkt man auch am Programm oder am Kinderriesenrad“, so Gömann. Das Kinderriesenrad war 2018 neu dabei.

Weihnachtstreff Duderstadt

„Der Weihnachtstreff hatte wieder sehr gute Besucherzahlen“, sagt Hubertus Werner, Vorsitzender des Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt. „Unser Konzept, einen Treffpunkt zu gestalten, ist eindeutig aufgegangen“ sagt seine Kollegin Anka-Maria Walther. Der Markt sei immer gefüllt gewesen und voller guter Stimmung.

Walther und Werner sind sich einig, dass es auf jeden Fall auch 2019 einen Weihnachtstreff geben wird. Die jetzigen Standbetreiber sollen wieder mit von der Partie sein. Walther wünscht sich eine kleine Neuerung: „Vielleicht sollten wir noch einen Anbieter von vegetarischer oder veganer Kost finden.“

Weihnachtsmarkt Hann. Münden

Das Wetter habe in Hann. Münden dafür gesorgt, dass „dieses Jahr ein bisschen schwierig“ gewesen sei, berichtet Matthias Biroth, Manager für Tourismus und Marketing bei der Hann. Münden Marketing GmbH. Weniger Besucher als in den vergangenen Jahren seien es dann nicht gewesen, schätzt er.

Zudem sei die Zeit nach Weihnachten nach Angaben der Händler besonders gut gewesen – zum ersten Mal hatte der Weihnachtsmarkt auch nach den Feiertagen noch geöffnet. Das solle künftig beibehalten werden. Eine weitere Besonderheit beim Weihnachtsmarkt 2018 sei die Wechselhütte gewesen. Verschiedene Vereine und, ebenfalls erstmalig, Einzelhändler, die keine eigene Hütte für die gesamten vier Wochen mieten konnten oder wollten, durften sich dort an einem oder mehreren Tagen präsentieren.

Northeimer Münsterweihnacht

„Trotz Regens können wir ein positives Fazit ziehen. Unsere Homecoming-Party am 23. Dezember war gut besucht und die Leute haben mit Regenschirmen getanzt“, sagt Tanja Bittner vom Stadtmarketing Northeim.

Besonders gut lief der KSN-Eisstock-Cup: 32 Teams von Firmen und Vereinen haben mitgespielt, 2019 könnten es doppelt so viele werden. Auch in Northeim waren die Wechselhütten beliebt. „Die Kunsthandwerker und ehrenamtlichen Vereine waren sehr zufrieden mit ihrer Woche auf dem Markt“, so Bittner. „Wir haben jetzt schon zwei neue Interessenten für die Wechselhütten auf dem Weihnachtsmarkt 2019.“

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