Dorste. Beim Osteroder Frühjahrsputz am vergangenen Samstag waren allein in Dorste 20 Einwohner unterwegs. Sie fanden leider auch einige Kuriositäten.

Im Zuge des Frühjahrsputzes in Osterode, der am vergangenen Samstag stattfand, wegen der Corona-Pandemie diesmal allerdings nicht als von der Stadt organisierte Großveranstaltung, gingen auch mehr als 20 Dorster Einwohner verschiedene Strecken rund um ihre Ortschaft ab.

Die Freiwilligen wurden von Organisator Frank Armbrecht so aufgeteilt, dass die aktuell geltenden Corona-Regeln gut eingehalten werden konnten.

Greifzangen und Müllsäcke standen zur Verfügung

Ortsbürgermeisterin Helga Klages stellte den Helfern Greifzangen und Müllsäcke zur Verfügung.

Wie schon an den zurückliegenden Umwelttagen musste man auch bei dieser Aktion wieder feststellen, dass noch immer viel zu vielen Leuten der Umweltschutz ein völliges Fremdwort zu sein scheint. „Es wurde erschreckend viel Müll gefunden“, berichten Teilnehmer von ihrer „Ausbeute“.

Autoreifen und Innereien

So fanden die Teams neben Autoreifen, unzähligen Flaschen, Masken und dem üblichen Verpackungsmüll bekannter Fastfood-Ketten auch eine Stereoanlage und einen ganzen Müllsack voller Tierinnereien.

Die Helferinnen und Helfer waren sich einig, dass man die Verursacher nicht ungestraft davon kommen lassen darf, sollte man jemanden beim illegalen Entsorgen von Müll erwischen. Auch in anderen Ortsteilen und in der Stadt Osterode selbst waren Freiwillige unterwegs, um das Umfeld vom Müll zu befreien.