Per Taxi zum Corona-Impfzentrum: So geht’s

Osterode.  Übernahmeregelung für Fahrtkosten mit dem Taxi oder Mietwagen: Berechtigte dürfen für den Weg kostenlose Einzelfahrten nutzen.

Ein Taxi in Osterode.

Ein Taxi in Osterode.

Foto: Mark Haertl / HK-Archiv

Seit dem 1. Februar 2021 werden in Niedersachsen für die Covid-19-Schutzimpfungen in den stationären Impfzentren Termine vergeben. Nun gibt es vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung eine niedersachsenweit einheitliche Regelung zur Kostenübernahme für Impffahrten mit dem Taxi oder Mietwagen für mobilitätseingeschränkte Impflinge.

Und so funktioniert es:

Nach der Vereinbarung eines Impftermins telefonisch können mobilitätseingeschränkte Personen sich bei ihrem Hausarzt melden und um eine Verordnung zur Krankenbeförderung („Transportschein“) für die Impffahrten bitten. Sowohl für die erste Impfung als auch die zweite Impfung werden eine separate Verordnung jeweils für die Hin- und Rückfahrt zum Impfzentrum benötigt. Danach können sich die Impflinge an ein örtliches Taxi- oder Mietwagenunternehmen zur Vorbestellung der Impffahrt wenden. Dabei unbedingt darauf hinweisen, dass sie eine Verordnung zur Krankenbeförderung vom Hausarzt haben.

„Am Tag der Impfung holt Sie das Taxi-/Mietwagenunternehmen ab und bringt Sie auf direktem Weg zum Impfzentrum. Zeigen Sie ihre Verordnung zur Krankenbeförderung beim Fahrpersonal vor“, heißt es vonseiten des hier regional ansässigen Unternehmens Grupe Fahrservice. Nach der Impfung erfolgt dann die Rückfahrt mit einem Taxi- und Mietwagenunternehmen auf direktem Weg zurück an die Heimatadresse des Geimpften.

Abrechnung

Die Verordnung zur Krankenbeförderung muss nach Fahrtende beim Fahrpersonal abgegeben werden. „Wir rechnen die Fahrtkosten anschließend direkt mit dem entsprechenden Kostenträger ab“, teilt der Fahrservice Grupe mit.

Die Abrechnung erfolgt entweder mit der Krankenkasse, wenn ein Pflegegrad 3 (mit einer dauerhaften Beeinträchtigung der Mobilität), ein Pflegegrad 4, ein Pflegegrad 5 oder ein Schwerbehindertenausweis mit den Merkmalen aG, Bl, H vorliegen oder mit der zentralen Abrechnungsstelle des Landes Niedersachsen.

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